Wenn Tierliebe in Hass umschlägt
„Tierschützer“ drohen Wolfsopfer mit dem Tod

In der Ueckermünder Heide haben offenbar Wölfe im Blutrausch zehn Stück Damwild getötet.
In der Ueckermünder Heide haben offenbar Wölfe im Blutrausch zehn Stück Damwild getötet.
ZVG

Nachdem offensichtlich ein Wolf zehn Stück Damwild in einem Wildgatter bei Kuhlmorgen getötet hat, sind die Besitzer fassungslos. Der Sohn erhielt sogar Todesdrohungen, weil er sich im Internet gegen die Ansiedlung des Wolfes aussprach.

Offenbar Wölfe haben in der Ueckermünder Heide über Weihnachten rund ein Dutzend Nutztiere in einem Wildgatter getötet. Der 18-jährige Sohn Max war sofort dorthin geeilt. „Die toten Tiere lagen überall verstreut umher“, berichtet er.

„Du Bastard, geh sterben!“

Der junge Mann postet die Bilder der toten Tiere auf Facebook und spricht sich dort vehement gegen die Ansiedlung des Wolfes in der Region aus. Seine Meldung sorgt für große Resonanz. Da sind manche, die dem Wolf so etwas nicht zutrauen. Andere fühlen mit der Familie, weil sie wissen, wie viel Mühe das Wildgatter gekostet hat.

Allerdings: Ein paar zweifelhafte „Wolfsfreunde“ sprengen die eigentlich recht sachliche Diskussion. „Na du Missgeburt. Du hetzt gegen die Wölfe, ja?! Hoffentlich greifen die dich und deine Sippe mal persönlich an. Vielleicht hast Du ja nix in Deutschland verloren, du Bastard, geh sterben“, postet etwa ein Ronny W. Eine gewisse Daniela H. gibt zum Besten: „Wenn ich dich dreckigen Bastard sehe schlachte ich dich ab wie du es den Tieren antust. Du bist so ein widerlicher Untermensch der es nicht verdient hat überhaupt einen Namen zu tragen geschweige denn zu leben.“

Übrigens, die Hass-Kommentare lässt sich Max nicht gefallen: „Gestern habe ich dagegen Anzeige bei der Polizei erstattet“, sagt er.

Weiterführende Links

Kommentare (9)

Ich bin immer wieder fassungslos,was für ein Kult um den Wolf gemacht wird. Dieses Tier ist ein Raubtier,dass nach meiner Meinung nichts mehr in einer dicht bewohnten Gegend zu suchen hat. Warum,Gesetze auf Druck der Umweltverbände geschaffen worden sind,die dem Wolf eine Unversehrtheit bescheren ,bleibt das Geheimnis dieser Lobby . Wenn es nach mir gehen würde,hätte ich den Wolf zum Abschuss freigegeben. Welcher Nutzen,bringt überhaupt uns dieses Tier ? Jetzt können sich die Wolfsfreunde hier so richtig auslassen.

Gut, dass diese Personen angezeigt werden. Sollte man mit allen tun, die Betroffene, Jäger, Landwirte und andere, die nicht in das Wolfsgeheul einstimmen, kübelweise mit Dreck überschütten bis mit dem Tod drohen. Diesen Leuten hat offensichtlich niemand Anstand und Respekt gegenüber anderen Menschen beigebracht. Oder sind im wahren Leben so dermaßen unwichtig, dass dies die einzige Möglichkeit ist, sich auch einmal "stark" fühlen zu können. Verdonnert die zu 50 Sozialstunden zum Zaunbau bei Schäfern und Landwirten!

Wie man es von dem Nordkurier mittlerweile gewohnt ist, findet eine Recherche nur einseitig oder gar nicht statt. Laut dem Opfer handelte es sich erst um 11, später um 20 Tiere, die angeblich von einem Wolf gerissen wurden. Spuren für einen DNA Nachweis hatte man leider vorsorglich entfernt. Das ist schon allein darum wichtig zu erwähnen, weil sich in Niedersachsen gezeigt hat, dass von 137 Verdachtsfällen in diesem Jahr (gemeldete Risse angeblich von Wölfen) tatsächlich nur 53 davon auf Wölfe zurück zu führen sind. Also weit weniger als die Hälfte. Erschreckender allerdings finde ich, dass mit keinem Wort erwähnt wird, dass der Betroffene eine regelrechte Hetze und den Ruf nach Ausrottung gegen den Wolf ausgesprochen hat, einer streng geschützten Art. Sachkenntnisse und Kenntnisse über die Gesetzeslage dieses Jägers "Max" sollte man dringend in Frage stellen und ihm die Lizenz entziehen, weil er seinem Auftrag der Hegepflicht und des Artenschutzes so nicht nachkommt, sondern die gesamte Jägerschaft in ein schlechtes Licht rückt! Unerwähnt vom Nordkurier bleiben leider auch die Hasskommentare einiger Jäger, die dazu aufrufen Wölfe illegal und heimlich auszurotten. Ein Waidmann hat sich da besonders hervor getan und dazu aufgerufen, nicht nur "heimlich alle Wölfe und ebenso alle Wolfsbefürworter abzuknallen und zu vergraben!". Hoffentlich lassen sich auch einige Wolfsbefürworter diese Hasskommentare und Drohungen der Wolfsgegner nicht gefallen und erstatten ihrerseits Anzeige.

Wo steht, dass DNA-Spuren beseitigt wurden, außer bei Ihren "Recherchen" am Laptop unterm Tannenbaum? Ihr Beitrag ist einseitig, merken Sie das nicht? Ihre Sachkenntnis zur Meinungsfreiheit ist sehr dürftig. Landwirte und Tierhalter dürfen neben allen anderen Bürgern eine Meinung zum Wolf haben, auch wenn der Wolf eine geschützte Art ist. Es geht schliesslich um Landwirtschaft und Tierhaltung, welches nicht zum Wohl des Wolfes betrieben wird. Ich kann sehr gut unterscheiden zwischen Meinung zum Wolf und Todesandrohungen an Personen wegen ihrer Meinung. Im Web kann übrigens jeder sich anonym als Jäger ausgeben und aufrufen Wölfe auszurotten. Auch Sie könnten dies tun, wenn Sie ein bestimmtes Ziel damit verfolgen.

Der Wolf ist kein heimisches Tier und gehört zielgerichtet zur Jagd freigegeben. Wenn irgendwann noch mal Saurier aus vergangenen Zeiten auftauchen, schützen wir sie dann sicher auch noch , bevor sie uns auffressen. Wölfe erkennen nicht ob es Wildtiere sind oder "Haustiere". Es ist eine Unverschämtheit von oben zu sagen, die Tierhalter habn für den Schutz selber zu sorgen. So was kann nur von jemanden kommen der genug Geld sich angeeignet hat. Am besten so verfahren wie mit den armen Luchsen in der Oberpfalz wo es eine Jägerkonnection dafür gibt (TV Bericht) und keiner wars und keiner hats gesehen. Der Staat hat die Aufgabe seine Bürger zu schützen aber wie man sieht interessieren nur das eigene Wohl. Sowohl beim Terrorismus als auch sonst, ist der Bürger sich immer der Gelackmeierte. Am besten sich Bewaffnen wie in den USA und einfach selber für Ordnung im Staate sorgen...

Morddrohungen auszusprechen geht gar nicht! Das ist wohl klar. Andererseits, wievielen sind denn jetzt schon die Wildschweine ein Dorn im Auge?! Sollen die dann auch ausgerottet werden??? Führt euch vor Augen das der Wolf zuerst da war und wurde von den Menschen vertrieben. Er holt sich nur zurück was ihm gehört. Mehr Schutz für die Sicherheit der landwirtschaftlichen Herden muss her.

Wenn der Wolf sich mit den Menschen und ihren Bedürfnissen arrangieren kann, hab ich nichts gegen dessen "Einwanderung" auszusetzen. Dann aber im Rahmen einer vom Menschen bezüglich seiner Regeln bestimmten Koexistenz. Dazu gehört auch die Aufnahme in's Jagdrecht. Alles andere wird sich regeln - da bin ich mir sicher. Denn die Wölfe sind lernfähig. Was ich für nicht tolerabel halte, sind die Terrordrohungen einiger Fanatiker im Kielwasser von NABU und BUND sowie sich zu allem äußernder, minderbemittelter Zeitgenossen. So etwas schadet allen Beteiligten - letztendlich auch den Wölfen. Hans Schommer Hohenbollentin

Warum kann man in einer vom Wolf besiedelten Gegend seine Tiere nicht sicher einzäunen, wenn man schon Dutzende Stücke Damwild im Gatter halten muss? Und jetzt noch gegen den Wolf hetzen...

Es geht nicht nur um denn wolf sonder auch um mord Drohungen mann weiß der Wolf kann tief graben also nur der Zaun ein bis zwei Meter in der Erde so und mord Drohungen geht garnicht stelt euch mal vor das selbe würde einer mich euch machen das würdet ihr auch zu die Polizei laufen