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Torgelow droht Super-Gau

Enttäuschung bei Greifs Reserve: Michael Schwerdtfeger (links) und David Gajewski  FOTO: Andy Bünning

VonAndy BünningDer Torgelower Fußball steht vor einem weiteren Rückschlag. Der Reserve des Traditionsvereins droht nach der Heimschlappe der Abstieg in die ...

VonAndy Bünning

Der Torgelower Fußball steht vor einem weiteren Rückschlag. Der Reserve des Traditionsvereins droht nach der Heimschlappe der Abstieg in die Landesliga.

TORGELOW.Nach dem der Torgelower SV Greif aus der
Regionalliga abgestiegen ist, droht auch der Reserve der Abstieg. Der Elf von Trainer Daniel Pankau glückte am Sonntag in der Fußball-Verbandsliga nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Gegen den FC Eintracht Schwerin verloren die Vorpommern im Keilergrund mit 2:5.
„Uns sind haarsträubende Fehler unterlaufen. Da braucht man sich auch hinterher nicht wundern, wenn man verliert“, ärgerte sich
Daniel Pankau nach dem Abpfiff.
Greif steckt damit weiter im Abstiegssumpf. Mit 25 Punkten sind die Torgelower Tabellenelfter und haben nur noch ein Pünktchen Vorsprung auf den 13. Platz, auf dem jetzt der FC Eintracht Schwerin steht. Die Schweriner waren es auch, die mehr Willen an den Tag legten, dieses Spiel um den Klassenerhalt zu gewinnen. Nach dem Danilo Hamm den Ball in der 7. Minute nur an den Pfosten köpfte, glückte Felix Michalski sieben Minuten später das 1:0 für die Landeshauptstädter. Er überwand im zweiten Versuch Torwart Christoph Neumann. Und die Gäste blieben weiter torgefährlich.
Die Torgelower steigerten sich aber. Alexander Allert vergab freistehend gegen Torwart Edgaras Kuhlmann (20.). Jetzt war die Pankau-Elf am Drücker. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde der Kampfgeist der Torgelower schließlich belohnt. David Gajewski drückte die Kugel zum 1:1 ins Schweriner Gehäuse. Nach dem Pausentee war die Partie dann aber schnell entschieden. Der FC Eintracht zog mit einem Doppelschlag auf 3:1 davon. Erst köpfte Michael Hein mustergültig zum 2:1 ein (49.). Kurz darauf versenkte Hannes Wandt einen Freistoß aus 22 Metern ins Tor (53.). Doch Greif gab sich nicht auf und kam nach einmal auf 2:3 heran. René Thiel köpfte im Nachsetzen den Anschlusstreffer (67.), nachdem Alexander Allert zuvor die Querlatte getroffen hatte.
Torgelows Aufholjagd fand in der 76. Minute sein Ende, als Steven Flemming einen Eckball direkt zum 4:2 verwandelte. Zwar wehrten sich die Greifen noch einmal, aber ohne Erfolg. Denny Schröter schloss einen Konter in der 85. Minute zum
5:2-Endstand erfolgreich ab. „Im Endeffekt waren wir in der Defensive zu schlafmützig. Das Ergebnis ist bitter. Nun haben wir ein riesen Endspiel in Grimmen“, sagte Daniel Pankau. Der Grimmener SV ist punktgleich mit dem TSV Greif.