KATASTROPHENALARM

Torgelower Feuerwehr begrüßt ersten Warntag

Dem ersten bundesweiten Warntag sieht auch Torgelows Feuerwehrchef Lars Cornelius recht gelassen entgegen. Denn in der Stadt und den Ortsteilen gebe es ausreichend Warn-Technik.
Torgelows Gemeindewehrführer Lars Cornelius sieht dem bundesweiten Warntag am Donnerstag gelassen entgegen. Diese hiesige
Torgelows Gemeindewehrführer Lars Cornelius sieht dem bundesweiten Warntag am Donnerstag gelassen entgegen. Diese hiesige Technik funktionert, sagt er. NK-Archiv/Bünning
Torgelow ·

Der Torgelower Gemeindewehrführer Lars Cornelius sieht dem bundesweiten Warntag am Donnerstag gelassen entgegen. Er weiß, dass in der Stadt die Warnmittel einsatzbereit sind. „Ich möchte für die Feuerwehr Torgelow mitteilen, dass seit den 1990er Jahren fünf funktionsfähige Sirenen im Stadtgebiet von Torgelow vorgehalten werden. Neben den Standorten auf der Pestalozzi Grundschule, der Eisengießerei und der Kopernikusstraße befindet sich je eine Sirene in den Ortsteilen Spechtberg und Drögeheide. Somit ist eine flächendeckende Wahrnehmung gewährleistet”, sagt Lars Cornelius

Donnerstag sollen die Sirenen über die Dächer schallen

„Anfänglich wurden die Sirenen noch als Alarmierung für die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr verwendet. Nach Umstellung auf die Alarmierung per Meldeempfänger werden die Sirenen nur noch bei Großschadenslagen oder bei einem Ausfall des ersten Alarmierungsweges genutzt”, sagt der Gemeindewehrführer.

„Im Ortsteile Holländerei befinden sich drei weitere Sirenen und eine im Ortsteile Heinrichsruh. Somit sind wir für die Warnung der Bevölkerung im Krisenfall sehr gut aufgestellt. Diese Warnsignale sollen am Donnerstag um 11 Uhr der Bevölkerung näher gebracht werden”, so Cornelius.

Sirenenton soll anders klingen, als bekannt

Den Sirenenton kennen die meisten Torgelower, aber diesmal wird er etwas anders klingen. Denn anders als bei einer Alarmierung zum „Feueralarm” wird der Sirenenton am Donnerstag langanhaltend auf- und abschwellend sein. „Außerdem erfolg nach einer gewissen Zeit dann auch eine Entwarnung per Sirene”, kündigt der Torgelower Feuerwehrchef an. Er findet die Idee mit dem Warntag übrigens gut. „Das ist ein gutes Mittel, um die Sirenensignale und ihre Bedeutung wieder in das Bewustsein der Bevölkerung zu rücken. Wir als Feuerwehr begrüßen diesen Beschluss der Inneministerkonferenz”, sagt Lars Cornelius.

Am Donnerstag, 10. September, werden bundesweit um 11 Uhr Sirenen klingen und andere Warnmittel, zum Beispiel LED-Werbeflächen, aktiv sein. Es tut sich etwas bei den Apps, die für Notfälle erdacht wurden, und auch in den Funkmedien geht es dann um eine Alarmierung. Es ist der erste Warntag – und der gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Dazu wird um 11 Uhr eine Probewarnung an alle sogenannten Warnmultiplikatoren, unter anderem, Rundfunksender und App-Server geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossenen sind. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung in ihren Systemen oder Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps, auf denen die Bürger die Warnung lesen, hören oder wahrnehmen. In den Landkreisen und in den Kommunen werden zudem zur Verfügung stehende Warnmittel ausgelöst – das können auch Sirenen und Lautsprecherwagen sein.

Zuständig für diesen ersten Warntag sind Bund und Länder – und natürlich auch die für solche Themen Zuständigen in den Landkreisen und Gemeinden. Die Bevölkerung solle durch diesen Tag unrter anderem die unterschiedlichen Warnmittel kennen lernen, deren Bedeutung und natürlich auch, woher man Informationen in einem Notfall beziehen kann und wie man sich verhalten sollte

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