LANDGERICHT NEUBRANDENBURG

Torgelower Schütze muss in Haft

Wegen gefährlicher Körperverletzung muss ein 24-Jähriger, der in Torgelow auf zwei Menschen schoss, für längere Zeit hinter Gitter. Aber eigentlich hat er noch Glück gehabt.
Der Angeklagte (rechts) mit seinem Verteidiger Dietmar Kernchen.
Der Angeklagte (rechts) mit seinem Verteidiger Dietmar Kernchen. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Die Schwurgerichtskammer des Neubrandenburger Landgerichts am am Freitag einen 24-jährigen Mann aus Torgelow wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte am 16. Juni des vergangenen Jahres in die Wohnung seines Opfers eindrang und den mit Schüssen aus seiner Gasdruckpistole verletzte. Die ursprüngliche Anklage wegen versuchten Totschlags wurde fallen gelassen – ansonsten hätte dem jungen Mann eine weit längere Strafe hinter Gittern gedroht.

Die Schussattacke am 16. Juni hatte der Angeklagte nach langem Leugnen erst am vergangenen Mittwoch eingestanden. Hintergrund der Tat soll ein Streit um 180 Euro Drogengeld un die Bedrohung der jüngeren Schwester des Angeklagten gewesen sein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Anklage für einen zweiten Angriff in Torgelow, bei dem ein 21-Jähriger von einer Kugel aus einer Pistole an der Schläfe getroffen wurde, wurde fallen gelassen.

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