WAS IST DA DRIN?

Trinkwasser in Ferdinandshof will keiner trinken

Von klarem Trinkwasser konnten die Ferdinandshofer am Donnerstag nur träumen. Stattdessen floss es milchig-weiß, teils auch rötlich-braun, aus dem Hahn. Eine Gefahr für die Gesundheit?
Thomas Krause Thomas Krause
Lutz Storbeck Lutz Storbeck
Christopher Niemann Christopher Niemann
Der Ferdinandshofer Sven Abraham zeigt das milchige Wasser, das am Donnerstag für Aufsehen gesorgt hatte.
Der Ferdinandshofer Sven Abraham zeigt das milchige Wasser, das am Donnerstag für Aufsehen gesorgt hatte. Christopher Niemann
Ferdinandshof.

Rotes, braunes und weißes Wasser ist am Donnerstag aus Wasserhähnen in Ferdinandshof geflossen. Einwohner haben sich Sorgen gemacht. Einer 26-jährigen Mutter wurde von der Hausverwaltung angeraten, Wasser aus der Flasche zu nehmen – und den Dampf auf keinen Fall einzuatmen.

Luft in der Leitung

Alles in Ordnung, sagte hingegen Diethelm Rosentreter, Leiter der Eggesiner GKU-Betriebsstelle (Gesellschaft für Kommunale Umweltdienste). Im Wasserwerk von Mühlenhof war die Automatik ausgefallen. Ein Kompressor habe unkontrolliert Sauerstoff in die Leitungen gepumpt, erklärte Rosentreter. Dabei habe sich vermutlich auch Rost gelöst. Daher das rötlich-braune Wasser. Und das Weiße? Zu viel Luft im Leitungssystem.

Die gesamte Leitung wurde bereits gespült. Wie lange es dauern werde, bis wieder der Normalzustand erreicht ist, lasse sich noch nicht sagen. Das milchige Wasser kann aber ohne Probleme getrunken werden.

StadtLandKlassik - Konzert in Ferdinandshof

zur Homepage