Bianka Schwibbe kann es fast immer noch nicht glauben, dass sie die Wahl mit über 60 Prozent der Stimmen gewonnen hat.
Bianka Schwibbe kann es fast immer noch nicht glauben, dass sie die Wahl mit über 60 Prozent der Stimmen gewonnen hat. Eckhard Kruse
Erst Wahlsieg, dann Geburtstag: Gründe, Bianka Schwibbe zu gratulieren, hatte der SPD-Politiker Patrick Dahlemann gen&uum
Erst Wahlsieg, dann Geburtstag: Gründe, Bianka Schwibbe zu gratulieren, hatte der SPD-Politiker Patrick Dahlemann genügend. Foto: ZVG ZVG Dahlemann
Anna Schmidt und Hans-Jürgen Dallmann schütteten in der Kita „Kinderland” die Stimmzettel zur Auszä
Anna Schmidt und Hans-Jürgen Dallmann schütteten in der Kita „Kinderland” die Stimmzettel zur Auszählung auf den Tisch. Eckhard Kruse
Bianka Schwibbe konnte mit ihren Unterstützern bei ihrer Wahlparty in der Kulturwerkstatt über den Wahlsieg jubeln.
Bianka Schwibbe konnte mit ihren Unterstützern bei ihrer Wahlparty in der Kulturwerkstatt über den Wahlsieg jubeln. Eckhard Kruse
Der Stapel für Bianka Schwibbe (vorn) wurde am Sonntag im Wahllokal „Kinderland” immer höher.
Der Stapel für Bianka Schwibbe (vorn) wurde am Sonntag im Wahllokal „Kinderland” immer höher. Eckhard Kruse
Wahl

Trotz Traumergebnis – neue Bürgermeisterin muss auf ihr Amt warten

Jede Menge Glückwünsche gab es für Bianka Schwibbe am Montag. Nicht nur, weil sie die Bürgermeister-Wahl in Eggesin gewonnen hat. Bis zum Amtsantritt werden noch mehrere Monate vergehen.
Eggesin

Für Bianka Schwibbe war der eindeutige Wahlsieg wohl das schönste Geburtstagsgeschenk. Mit ihren Unterstützern feierte sie bei der Wahlparty jedoch nicht bis in den Montagmorgen und damit in ihren Geburtstag hinein. „Wir haben um 22 Uhr Schluss gemacht“, sagt Eggesins künftige Bürgermeisterin.

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Ergebnis kam für die Siegerin überraschend

Am Montag ist die gewählte Nachfolgerin von Bürgermeister Dietmar Jesse (CDU) nun 55 Jahre alt geworden. Am 15. August wird sie das Amt von ihrem Vorgänger übernehmen. Dessen Amtszeit endet am Sonntag, dem 14. August.

Der Sieg mit 61,2 Prozent im ersten Wahlgang ist für Bianka Schwibbe am Montag noch immer kaum zu glauben. „Dass ich auf ein Ergebnis von über 60 Prozent komme, hatte ich nicht im Entferntesten gedacht“, sagte sie. „Es war einfach bombastisch!“ Sie werde sicherlich noch ein paar Tage brauchen, um diesen Erfolg wirklich zu begreifen.

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Glückwünsche von Schwesig & Co.

Schwibbe bekam auch Glückwünsche aus Schwerin. „Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat mir gratuliert“, erzählte Schwibbe am Montag. Der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Patrick Dahlemann kam am Wahlabend selbst in der Kulturwerkstatt vorbei. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und habe sie mit meinem ehrenamtlichen Team aus tiefstem Herzen unterstützt“, sagte er. Bianka Schwibbe habe als kluge Kämmerin bewiesen, was sie kann und für ihre Stadt leistet. „Daran wollen wir zusammen anknüpfen.“ Und auch Bürgermeister Dietmar Jesse (CDU) habe ihr persönlich alles Gute gewünscht, berichtete die Wahlsiegerin.

„Ich gratuliere Bianka Schwibbe“, sagte Mitbewerber Ronny Stieg, der am Sonntag auf 9,31 Prozent der Stimmen gekommen war. Bei so vielen Stimmen und einem Ergebnis von 61 Prozent habe sie verdient gewonnen, meinte er. Daran gebe es nichts zu zweifeln. Er selbst sei nicht enttäuscht, dass er es nicht geschafft hat. Seine Prioritäten lägen nun auf seinem Enkelkind, das erst wenige Wochen alt ist. Die anderen drei Mitbewerber Christian Bauer, Christian Poller und Steffen Beckmann waren am Montag nicht für eine Einschätzung zu erreichen.

Frist für Beschwerden gegen die Wahl

Am Montagabend tagte dann noch der Eggesiner Wahlausschuss. Die Mitglieder entdeckten bei der Durchsicht der Unterlagen aus den sechs Wahlbüros keine Auffälligkeiten und bestätigten die Wahl von Bianka Schwibbe zur Eggesiner Bürgermeisterin. Am Dienstag wird dieser Beschluss dann formal veröffentlicht, informierte Wahlleiterin Cornelia Preußer. Danach dürften alle Wahlberechtigten und auch die Kandidaten innerhalb von zwei Wochen Einspruch gegen das Ergebnis einlegen.

Am Sonntag hätten sich bei ihr insgesamt drei Personen gemeldet, die angeblich keine Wahlscheine bekommen hatten. Das hätten sie eidesstattlich versichern müssen und vor Ort neue Wahlbenachrichtigungen erhalten.

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