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Ueckermünde will in Feuerwehr investieren

Der Freiwilligen Feuerwehr in Ueckermünde steht neue Technik in Aussicht. Ein Löschgruppenfahrzeug soll angeschafft werden.
Christian Johner Christian Johner
Ueckermündes Kämmerer Joachim Trikojat
Ueckermündes Kämmerer Joachim Trikojat NK-Archiv
Ueckermünde.

Bis 2022 sieht der Finanzplan der Stadt Ueckermünde für ihre Freiwillige Feuerwehr pro Jahr ein neues Auto vor. Im kommenden Jahr soll die Feuerwehr ein neues Löschgruppenfahrzeug erhalten. Der Wagen soll ein mehr als 30 Jahre altes Fahrzeug ablösen. Die Kosten schätzt die Stadt Ueckermünde auf 350.000 Euro. Gut zwei Drittel der Kosten werden aber wohl mit Fördermitteln abgedeckt. „Die Landes- und Kreismittel stehen“, sagt Ueckermündes Kämmerer Joachim Trikojat. Die Stadtvertretung muss allerdings noch ihr grünes Licht für den Haushaltsplan für das Jahr 2020 geben, in dem dann der Eigenanteil der Stadt eingestellt wäre.

„Bei der Feuerwehr darf nicht gespart werden”

„Ich halte es für äußerst wichtig, die Feuerwehr mit zweckmäßiger Technik auszustatten“, betont Trikojat. Besonders der Dachstuhlbrand in Ueckermünde Ost im Sommer habe gezeigt, wie wichtig eine gute Ausstattung der Feuerwehr sei: „Ich will nicht wissen, was passiert wäre, wenn die Feuerwehr keine vernünftige Technik gehabt hätte. Bei der Feuerwehr darf nicht gespart werden“, sagt Joachim Trikojat.

Bei einem neuen Löschgruppenfahrzeug für die Feuerwehr soll es in den kommenden Jahren nicht bleiben. 2021 plant die Stadt ein Tragkraftspritzenfahrzeug für die Ortsfeuerwehr Bellin zu kaufen, um dort die Mindestausrüstung abzusichern. 2022 ist für die Truppe in Ueckermünde entweder ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug oder ein Rüstwagenfahrzeug vorgesehen. Rechnet man alle drei Fahrzeuge zusammen, dann würde in den kommenden drei Jahren mehr als eine Million Euro in die Freiwillige Feuerwehr investiert werden. Jedoch hofft die Stadt bei allen drei Fahrzeugen auf Fördermittel. „Neue Technik für die Feuerwehr ist so kostenintensiv, dass man die Kommunen nicht alleine lassen kann“, so Joachim Trikojat.

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