FÖRDERGELD

Ueckermünder Krankenhaus baut Tagesklinik aus

Das Schweriner Wirtschaftsministerium fördert die Sanierung und den Umbau eines denkmalgeschützten Hauses zur Psychiatrischen Tagesklinik mit zwei Millionen Euro. Haus 13 auf dem Ueckermünder Ameos-Klinikgelände soll dafür umgebaut werden.
Freude bei den Ameos-Mitarbeitern und den Gästen über den Fördermittelbescheid aus Schwerin. Das zuständig
Freude bei den Ameos-Mitarbeitern und den Gästen über den Fördermittelbescheid aus Schwerin. Das zuständige Ressort gibt für das Sanierungsvorhaben Haus 13 zwei Millionen Euro, die Ameos-Gruppe selbst steuert eine Million Euro bei. Lutz Storbeck
Im kommenden Jahr wird die Sanierung von Haus 13 auf dem Ueckermünder Ameos-Klinikgelände beginnen. Das denkmalgesch
Im kommenden Jahr wird die Sanierung von Haus 13 auf dem Ueckermünder Ameos-Klinikgelände beginnen. Das denkmalgeschützte Haus soll zur Psychiatrischen Tagesklinik ausgebaut werden. Lutz Storbeck
Ralf Iwohn (links) vom Ministerium hat den Fördermittelbescheid aus Schwerin an Frank-Ulrich Wiener, Regionalgeschäf
Ralf Iwohn (links) vom Ministerium hat den Fördermittelbescheid aus Schwerin an Frank-Ulrich Wiener, Regionalgeschäftsführer Ameos Nord, übergeben. Lutz Storbeck
Im kommenden Jahr wird die Sanierung von Haus 13 auf dem Ueckermünder Ameos-Klinikgelände beginnen. Das denkmalgesch
Im kommenden Jahr wird die Sanierung von Haus 13 auf dem Ueckermünder Ameos-Klinikgelände beginnen. Das denkmalgeschützte Haus soll zur Psychiatrischen Tagesklinik ausgebaut werden. Lutz Storbeck
Ueckermuende.

Erwartet wurde im Haus 1 des Ameos-Klinikums Ueckermünde am Freitag eigentlich Schwerins Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU), der auch für den Bereich Gesundheit zuständig ist. Aber der Ressortchef musste den Besuch am Haff absagen, obwohl er den ohne Zweifel gern wahrgenommen hätte. Immerhin wäre dies für ihn ein „Sonnenschein-Termin“ gewesen, bei dem Glawe einen Förderbescheid über zwei Millionen Euro an die Vertreter der Ameos-Gruppe hätte übergeben können. Allein – der Minister war bei einem anderen Termin unabkömmlich. So übergab Referatsleiter Ralf Iwohn aus dem Ministerium den Bescheid an Frank-Ulrich Wiener, Regionalgeschäftsführer Ameos Nord. Dennoch gab es deutliche CDU-Präsenz bei diesen Wohlfühl-Termin: Mit der 1. Vizepräsidentin des Landtages, Beate Schlupp, und dem Vize-Vorpommern-Staatssekretär Bernd Schubert waren zwei Christdemokraten aus der Region in die Bibliothek des Ueckermünder Klinikums gekommen.

1894 wurde das Haus in Betrieb genommen

Zwei Millionen Euro aus Schwerin, dazu noch einmal eine Million von der Ameos-Gruppe. Mit dem Geld soll das Haus 13 saniert werden. Es gehört, wie andere Häuser auf dem Klinikgelände, zu einem denkmalgeschützten Gebäudebestand. Das aus rotem Backstein errichtete Haus 13, 1894 als Krankenstation für Männer in Betrieb genommen, steht leer. Das soll sich ändern. Denn in dem Haus wird nach vollbrachter Sanierung die Psychiatrische Tagesklinik Ueckermünde ihr Domizil haben. Was gleich mehrere Verbesserungen mit sich bringt. Zum einen erfährt das Gebäude-Ensemble auf dem Klinikgelände eine deutliche Aufwertung. Aber nicht das steht im Vordergrund. Vielmehr könne man mit Hilfe der Investitionsförderung „die Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen optimal gewährleisten und ausbauen, da der Bedarf an tagesklinischer Behandlung wächst“, sagte Sefan Fiedler, Krankenhausdirektor der Ameos-Klinika in Vorpommern.

Auch für das Personal bessere Bedingungen

Erfreut hat sich auch Frank-Ulrich Wiener, Regionalgeschäftsführer Ameos Nord, über den Zuschuss gezeigt. Die Neugestaltung einer modernen psychiatrischen Tagesklinik fördert die verantwortungsvolle Arbeit der Ameos-Klinika an den Standorten in Ueckermünde, Pasewalk und Anklam. Mit dem neu gestalteten Haus werde die Zahl der Patienten deutlich steigen, die in der Klinik betreut werden können. Dass der Bedarf dafür besteht, zeigt die Tatsache, dass es Wartelisten gibt. Derzeit verfügen die drei Klinikstandorte über insgesamt 46 Plätze in solchen Tageskliniken.

Nicht nur die Patienten werden profitieren, sondern das medizinische Personal, Ärzte, Therapeuten und Pfleger haben etwas davon. Mehr Platz , freundlichere Räume – darüber freue er sich besonders, sagte Matthias Severin, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

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Kommentare (1)

Ist die Sache mit den Klagen von (Ex-)Mitarbeitern des Unternehmens schon geklärt? In Sachsen-Anhalt gehen Mitarbeiter für mehr Lohn auf die Straße. Es wird dort mit Kündigung gedroht.

https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/ameos-krankenhaus-kuendigung-von-mitarbeitern-nach-streik-100.html