FREIHEITSSTRAFE DROHT

Urteil im Walther-Prozess erwartet

Im Drogen-Prozess gegen den ehemaligen Bürgermeister von Ueckermünde, Gerd Walther, soll es am Donnerstag ein Urteil geben. Vorher will das Gericht in Pasewalk aber noch zwei Gutachter anhören.
Holger Schacht Holger Schacht
Gerd Walther diskutiert mit seinem Pflichtverteidiger David Thieme vor dem Amtsgericht Pasewalk.
Gerd Walther diskutiert mit seinem Pflichtverteidiger David Thieme vor dem Amtsgericht Pasewalk. Holger Schacht
Pasewalk.

Nach der Drogenfahrt von Ueckermündes Ex-Bürgermeisters Gerd Walther am Steuer seines VW Passat wird am Donnerstag vorm Amtsgericht Pasewalk das Urteil erwartet. Vorher geht es noch einmal um die Drogen-Einschätzung des Gutachters Dr. Giovanni Talarico.

In Walthers Blutprobe war eine erhebliche Menge Crystal Meth und in geringerer Dosis ein weiteres Amphetamin analysiert worden. Gutachter Talarico zog daraus den Schluss, dass Walther deshalb „euphorisch, selbstbewusster und risikobereiter“ gewesen sei.

Walther droht eine Freiheitsstrafe

Jetzt ist die Blutprobe nochmals untersucht worden. Amtsrichter Fleckenstein: „Der Gutachter sagte mir, dass er seine Einschätzung ändern könnte, wenn er wüsste, ob Walther tatsächlich ein zweites Amphetamin eingenommen hatte. Durch das Crystal Meth könnte der andere festgestellte Rückstand auch auf natürliche Weise entstanden sein.“

Zu Wort kommen wird auch Gutachterin Ramona Strohm, die eine Einschätzung über Gerd Walthers Schuldfähigkeit abgeben soll. Die Verhandlung beginnt um 13 Uhr. Walther droht eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr. Mindestens aber eine Geldstrafe.

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