Ermittlungen

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Verdächtiger bestreitet Feuer-Vorwurf

So sah es nach dem Feuer im Kellerraum des Wohnblocks aus. Teile des Gerümpels hatten Feuer gefangen.
So sah es nach dem Feuer im Kellerraum des Wohnblocks aus. Teile des Gerümpels hatten Feuer gefangen.
Holger Schacht

Nach der Brandstiftung von Altwarp laufen die Ermittlungen der Polizei weiter. Der Tatverdächtige Jens W. hat eine eigene Theorie zum Tathergang.

Im Fall der Keller-Brandstiftung von Altwarp beschuldigt der Tatverdächtige Jens W. (30) jetzt einen anderen Mann, das Feuer gelegt zu haben. Zum Nordkurier sagte er: „Ich sah, dass der Mann Spiritus im Auto hatte.“ Jens W. bestreitet weiter jeden Tatvorwurf.

Noch in der Tatnacht zum Sonntag hatten Beamte der Spurensicherung ihm Handschuhe übergezogen, um Schmauchspuren sichern zu können. Polizeisprecher Axel Falkenberg: „Das Ergebnis der Analyse liegt noch nicht vor. Die Ermittlungen laufen weiter.

Woher kannte der Verdächtige die Adresse?

Allerdings könnte Jens W. Täterwissen offenbart haben. Im Haus erzählte er, er habe in seiner Wohnung den Brandgeruch bemerkt, sofort die Polizei gerufen. Während des Notrufes soll er die genaue Adresse des Hauses genannt haben, in dessen Keller es brannte. Eigentlich konnte diese Angaben nur der Täter machen. Jens W. wohnt nicht im Feuerhaus.

Der Brandstifter hatte in einem Keller einen Blumentopf mit brennbarer Flüssigkeit gefüllt, sie angezündet und den Topf mit einem Tarnnetz abgedeckt. Der Brand führte zu einem Großeinsatz mehrerer Feuerwehren.