POLIZEI

Vermisster aus Ueckermünder Forensik gefunden

Am späten Freitagnachmittag wurde Steffen Rickmann zurück in der Ueckermünder Klinik erwartet. Doch dort kam er nicht an. Die Polizei bat die Bevölkerung um Hilfe bei der Suche.
Carsten Schönebeck Carsten Schönebeck
Ein Vermisster aus Ueckermünde wurde gefunden.
Ein Vermisster aus Ueckermünde wurde gefunden. Nordkurier
Ueckermünde.

In Ueckermünde wurde seit Freitagnachmittag ein 31-Jähriger vermisst. Er verließ am Morgen das Gelände der Forensischen Psychiatrie* des örtlichen Klinikums. Gegen 17 Uhr wurde er zurückerwartet, seitdem wurde er allerdings nicht mehr gesehen.

Die Mitarbeiter des Ameos-Klinikums haben dann Bekannte von ihm kontaktiert – ohne Erfolg, so heißt es in einer Polizeimitteilung vom Samstagvormittag. Auch telefonisch habe man den Vermissten nicht erreichen können. Die Polizei habe auch versucht mittels eines Fährtenhundes eine Spur zu finden und bat schließlich die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche.

Am Samstagabend teilte die Polizei dann mit, dass ein zuständiger Psychologe den 31-Jährigen aufgrund von Hinweisen fand. Der Vermisste kehrte in Begleitung des Psychologen in die Einrichtung zurück.

Dieser Artikel wurde am Samstag, 27. Juli, aktualisiert.

*"Die forensische Psychiatrie ist ein Teilgebiet der Psychiatrie. Sie befasst sich mit den rechtlichen Fragen, die sich im Zusammenhang mit psychisch kranken Menschen stellen. Darunter fällt die Begutachtung, in der juristische Fragestellungen beantwortet werden, etwa zur Schuldfähigkeit oder Kriminalprognose, aber auch zu Fragen der Berentung oder Geschäftsfähigkeit. Auftraggeber für Gutachten sind z. B. Richter oder Staatsanwälte. Zudem zählt die Behandlung von psychisch kranken Straftätern zur Aufgabe der forensischen Psychiatrie und Psychotherapie (Maßregelvollzug)." (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie)

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