Die Werbetrommel muss niemand mehr rühren. Täglich kommen zahlreiche Besucher aus nah und fern.
Die Werbetrommel muss niemand mehr rühren. Täglich kommen zahlreiche Besucher aus nah und fern. Katja Richter
Gerade steht der Rhododendron in voller Blüte.
Gerade steht der Rhododendron in voller Blüte. Katja Richter
Auch dafür lohnt sich ein Besuch: Jeden Morgen selbst gebackener Kuchen!
Auch dafür lohnt sich ein Besuch: Jeden Morgen selbst gebackener Kuchen! Katja Richter
Botanischer Garten

Vorpommerns grünes Paradies ist ein Besuchermagnet

Der Botanische Garten in Christiansberg ist ein wahrer Besuchermagnet. Gerade blüht es in dieser Oase in voller Pracht. Und dann sind da auch noch die Torten!
Christiansberg

„Es gibt immer etwas zu tun“, sagt Walter Kapron vom Botanischen Garten in Christiansberg, in dem es dieses Frühjahr bereits zum 40. Mal erblüht. Gerade erst hat er einen Oleander aus dem Winterquartier geholt und schneidet ihn vorsichtig zurecht, da wollen auch schon die nächsten Besucher ihre Fragen zu den verschiedenen Pflanzen, vor allem zur Pflege und Vermehrung, beantwortet haben.

Auch wenn Walter Kapron bei der Pflege seines deutschlandweit bekannten und mehr als 30.000 Quadratmeter großen Paradieses seit vielen Jahren professionelle Gärtner-Hilfe hat, warten täglich auch auf den 70-Jährigen noch jede Menge Arbeitsstunden. „In der Saison werden es jeden Tag schon zwölf Stunden sein“, sagt er und empfängt nebenbei die nächsten Gäste. Diese sind mit dem Bus aus Stralsund angereist und haben zusätzlich zu ihrem Gartenrundgang auch gleich ein Kaffeegedeck gebucht. Gerade stehen Magnolien und Rhododendron in voller Blüte.

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Manch einer kommt nur wegen der Torten

Selbstgebackene Torten, leckere Eisbecher, aber auch Deftiges wie hausgemachter Kartoffelsalat oder Eintöpfe warten nämlich gleich nebenan im Bistro & Café Magnolia von Petra Krohn auf die Besucher. Auch für Petra Krohn gibt es keinen Acht-Stunden-Arbeitstag, denn wenn ihr Café am Eingang des Gartens um 10 Uhr öffnet, dann stand sie im Vorfeld schon fleißig in der Küche, um Kuchen und Torten zu backen. „Es gibt auch Stammgäste, die wollen gar nicht jedes Mal in den Garten“, sagt Walter Kapron und schmunzelt. Er verrät, dass mittlerweile manch einer nur wegen der Torten und des Eises käme, was natürlich auch völlig in Ordnung sei.

Torte, ja die mag Walter Kapron auch, und deshalb gab es zum 70. Geburtstag des Garteninhabers vor wenigen Tagen auch eine selbstgemachte Fototorte – natürlich aus dem Café Magnolia.

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