DIE „UCRA” VOR DEM SAISONSTART

▶Warum es für die Pommernkogge keine Jungfernfahrt gibt

Statt zur Jungerfernfahrt wird die „Ucra” Anfang kommender Woche zu einer Trainingsfahrt aufbrechen. Geprobt wird das Zusammenwirken der Crew bei verschiedenen Aufgaben.
Eine offizielle Jungfernfahrt wird es für die Pommernkogge „Ucra“ nicht mehr geben, dafür in der kommend
Eine offizielle Jungfernfahrt wird es für die Pommernkogge „Ucra“ nicht mehr geben, dafür in der kommenden Woche eine ausführliche Ausbildungsfahrt. ZVG/Koggenverein
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Eine offizielle Jungfernfahrt wird es für die Pommernkogge „Ucra” nicht geben, dafür in der kommenden Woche eine ausführliche Ausbildungsfahrt. ZVG/Koggenverein
Ueckermünde.

Eine Jungfernfahrt wird es für die Pommernkogge „Ucra“ nicht geben. Dieser ursprüngliche Plan ist gestorben. Das ist definitiv, wie Torgelows Bürgermeisterin Kerstin Pukallus und Lothar Hoffmann, der Vorsitzende des Koggenvereins, bestätigten. Es sei nicht so, dass man der Kogge diese Fahrt mit allem festlichen Drumherum nicht gönnen wolle. Doch da die „Ucra“ nun schon mehrfach auf dem Wasser unterwegs war, wäre es ohnehin keine Jungfernfahrt im eigentlichen Sinne geworden, sagte die Bürgermeisterin. Dennoch wird es in irgendeiner Form auch eine feierliche Ausfahrt mit geladenen Gästen geben. 

[Video]

Bevor es soweit ist, steht der Koggen-Crew noch einiges an Ausbildung ins Haus. Am Montag soll die „Ucra“ erneut zu einer Ausbildungsfahrt starten, wie Hoffmann sagte. „Es werden verschiedene Funktionen getestet, und es werden mehrere Leute unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen haben, damit unterm Strich die Sicherheit für die kommenden Ausflüge gewährleistet werden kann“, so Lothar Hoffmann. An welchem Tag genau die Ausbildungsfahrt beginnt, hängt allerdings vom Wetter ab. „Es könnte also auch am Dienstag sein“, so Hoffmann.

Die Kogge soll nun endlich Geld einspielen

Dass die Kogge in dieser Saison fahren wird, das sei allerdings klar. Auch wenn es sich um einen verspäteten Saisonstart handelt. „Wir müssen schauen, was trotz Corona möglich ist“, sagte der Vereinschef. Die Zeit drängt dabei etwas. Immerhin soll das Schiff in absehbarer Zeit durch die Fahrten aufs Haff mit möglichst vielen Passagieren an Bord nun endlich Geld einspielen. Denn bislang sei die Pommernkogge zwar schön anzusehen und gewiss aus diesem Grund auch ein optischer Besuchermagnet gewesen, aber davon allein können die Kosten für den Unterhalt nicht bestritten werden.

„Um es ganz klar zu sagen: Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen, ein gemeinnütziges Unternehmen zwar, aber wir müssen eben auch Gewinne generieren, also müssen wir fahren“, betonte Hoffmann. Er wird bei der Trainingsfahrt mit an Bord sein, um zu sehen, was die Crew zu leisten imstande ist und wie die Teamarbeit an Bord funktioniert.

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