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In Lübs gibt es bereits viele Aktive, die beispielsweise auch das Erntefest vorbereiten. Solche Netzwerke sind auch für künftige Dorfmoderatoren hilfreich, darüber hinaus erhalten sie das Rüstzeug, um Projekte im Dorf umzusetzen. Eckhard Kruse
Dorfmoderatoren

Wer will sein Dorf als Moderator wachküssen?

Dorfmoderatoren sollen das eigene Dorf zukunftsfähig machen. Die Hochschule Neubrandenburg stattet Dorfmoderatoren mit dem nötigen Wissen und guten Tipps aus.
Ueckermünde

Die Dorfmoderations-Ausbildung geht in die nächste Runde: Die Hochschule Neubrandenburg fordert Bewohner des ländlichen Raums erneut auf: „Küss Dein Dorf wach! Werde DorfmoderatorIn“.

Ab Oktober erhalten Interessierte, die sich für eine lebendige Entwicklung ihres Dorfes engagieren, die Möglichkeit, in sechs Modulen alle Grundlagen zu erlernen, um im eigenen Dorf Projekte umzusetzen. Das teilte die Hochschule jetzt mit.

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Dorfmoderatoren sollen Dorf zukunftsfähig machen

Für angehende Dorfmoderatoren gehe es in erster Linie darum, sich in der Gemeinde zu vernetzen, um gemeinsame Vorhaben oder Aktivitäten mit und für die Dorfgemeinschaft umzusetzen. Sie sollten zum Ziel haben, das eigene Dorf zukunftsfähig und vor allem lebendig zu halten. Die Fortbildung bestehe aus sechs Modulen, die – außer der Exkursion – an der Hochschule stattfinden.

Die Dozenten vermitteln Grundlagen der Kommunikation, geben Einblicke in das Projektmanagement und Antworten auf die Frage, wie Gelder beschafft werden können, teilte die Hochschule weiter mit. Ein eigenes Projekt könnten die Teilnehmer gleich in Begleitung des Fortbildungsteams umsetzen.

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Mitmachen kann jeder

Das könne die Sanierung einer Dorfkirche sein, die Wiederbelebung des Dorffestes, eines Gemeindetreffs, die Gestaltung von Gemeinschaftsflächen oder die Stärkung von Mobilitätsangeboten. Im Zentrum stehe zudem der Austausch unter den Dorfmoderatoren selbst, um voneinander zu lernen und auch nach der Ausbildung vernetzt zu bleiben.

Mitmachen kann jeder, der sich für sein Dorf engagieren will. Bis zum Freitag, 30. September, nimmt der Wissenschaftliche Mitarbeiter Enrico Niemczewsky Kurz-Bewerbungen entgegen. Interessierte werden gebeten, eine Beschreibung ihres Werdegangs und die Begründung für die Bewerbung als Dorfmoderator an [email protected] zu mailen.

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Angehende Dorfmoderatoren sollten auf ein kleines bestehendes Netzwerk in ihrer Gemeinde zurückgreifen können und den Rückhalt der Einwohnenden haben, empfahl die Hochschule.

Termine jeweils freitags von 15 bis 20 Uhr und samstags vom 9 bis 18 Uhr.

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es hier.

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