Regionale Schule in Eggesin
Wie aus einer Schule ein Knast wurde

Wer im Internet nach dem Google-Eintrag für die Eggesiner Schule sucht, der stößt auf diesem manipulierten Eintrag.
Wer im Internet nach dem Google-Eintrag für die Eggesiner Schule sucht, der stößt auf diesem manipulierten Eintrag.
Screenshot: Google

Unbekannte haben sich am Google-Eintrag der Thälmann-Schule in Eggesin zu schaffen gemacht. So wurde im Internet aus der Bildungseinrichtung ein „Regionales Gefängnis“. Das ging offenbar einfach, doch eine Korrektur scheint schwierig zu sein.

Wer im Internet mehr über die Regionale Schule in Eggesin erfahren will, der landet neuerdings bei einem merkwürdigen Google-Eintrag: Regionales Gefängnis Eggesin „Ernst Thälman“ – das ist dort inklusive Schreibfehler zu lesen. Das ärgert Schulleiterin Kathleen Krumrück und ihre Kollegen. Und natürlich gab es schon mehrere Versuche, diesen manipulierten Eintrag aus dem Netz zu entfernen. „Aber das ist gar nicht so einfach“, sagt die Schulleiterin.

Mehrfach sei der Internet-Konzern Google angeschrieben worden. Doch auf diese diversen Hinweise und Bitten hat es bislang nur eine Antwort gegeben – am 23. November. „Da hieß es, die Sache wird geprüft“, sagt Kathleen Krumrück. Es hat sich also bisher seitens des Internet-Riesens nichts getan, und womöglich wird auch in den nächsten Tagen der Falscheintrag nicht entfernt.

Manipulation einfach zu bewerkstelligen

„Das Internet ist ja eine gute Sache, auch die Möglichkeit, dass da jeder mitmachen kann“, sagt die Schulleiterin. Allerdings geht dieser Spaß dann doch etwas zu weit. Wer hinter dem Ganzen steht, das lässt sich mit den Mitteln der Schule nicht feststellen. Fakt aber ist, dass eine solche Manipulation wohl relativ einfach zu bewerkstelligen ist. „Da reicht eine E-Mail-Adresse, ein Business-Eintrag und eine Anmeldung als Online-Nutzer, und schon kann man so einen Eintrag ändern“, sagt die Schulleiterin. Allgemein wird der Dienst angeboten, damit sich Unternehmen selbstständig bei dem Google-Kartendienst anmelden können. Das hat nun wohl jemand ausgenutzt, um einen falschen Eintrag zum Schulgebäude zu hinterlegen.

Nicht so einfach aber ist es dann für Geschädigte, die Sache wieder rückgängig zu machen. „Juristisch dagegen vorzugehen, das wäre dann der nächste Schritt“, sagt Kathleen Krumrück. Sie geht aber davon aus, dass eine gütliche Einigung über eine Berichtigung des Eintrags schneller und effektiver wäre, „als wenn ich mit einem Anwalt um die Ecke komme“, sagt die Schulleiterin.

Schüler haben auf Eintrag aufmerksam gemacht

Wie lange der Falscheintrag schon im Netz zu finden ist, kann Kathleen Krumrück nicht sagen. „Darauf haben uns Schüler aufmerksam gemacht“, sagt sie. Und die gehen natürlich ganz unterschiedlich mit der Sache um. Die Meisten, sagt ein Schüler, feixen – und sie verstehen nicht, warum das noch nicht wieder in Ordnung gebracht ist. „Schließlich verlangen die Lehrer ja auch, dass wir unsere Hausarbeiten sofort erledigen“, sagt der Schüler.

Übrigens ist es das erste Mal, dass es so eine Manipulation am Google-Eintrag der Schule gegeben hat. Allerdings weiß die Schulleiterin, dass es auch Firmen der Region schon getroffen hat.

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Kommentare (4)

Ohje, warum rastet man als Schulleiterin nicht komplett aus, rennt wieder zur Polizei stellt mal wieder Strafantrag, lässt drei hochbezahlte Anwälte auflaufen, lässt den Staatsschutz ermitteln, das LKA ggf. sogar das BKA, wegen dieser "Staatsgefährdeten Straftat". Ähnlich wie in Waren (Müritz) wo man eine Geste eines Schülers derartig aufblähte, dass es wirklich nur noch peinlich ist, was die Schulleiterin in Waren abgab. Google soll das einfach löschen und gut ist. Aber irgendwie drehen im Land hier mittlerweile die Schulleiter/innen vollends am Rad, das man wegen jedem "Blödsinn" an die Medien, Polizei, Staatsanwaltschaft rennt.

Warum rennt man nicht gleich wieder zur Polizei, stellt Strafanzeige, lässt Staatsanwaltschaft, SEK, LKA, Staatsschutz, Interpol ermitteln, wegen dem Eintrag. Offenbar drehen langsam im Land die Schulleiter/innen durch, das sie wegen jedem Blödsinn (siehe Waren) gleich mit Anwalt drohen, am besten gleich wieder Strafanzeige erstatten und sich pädagogisch wieder aufblähen und ihre Macht demonstrieren? Wie das Beispiel Waren (Müritz) gezeigt hatte, kochte man dort eine Geste, die intern besprochen und geahndet gehört, besonders hoch. Offenbar wollte sich in Waren die Schulleiterin mit ihrer "Anzeige" nur profilieren. Ist das in Eggesin auch so? Denn offenbar rennen Schulleiter/innen mittlerweile wegen jedem Käse gleich zur Presse, Polizei......

Der diesen Eintrag bei Google verfasst hat, hat im Prinzip recht. Schule ist wie Knast, weil man dort unter Zwang gesetzt wird. Und wer in diesem Land die Wahrheit ausspricht, wird bekanntlich verfolgt. Das geht dann sogar soweit das man auch eine 90 Jährige Frau noch einsperrt, nur weil sie eine andere Auffassung zum Holocaust hat.

Ich kann mir sehr gut vorstellen warum die Schüler dieser Schule sowas an die Öffentlichkeit bringen. Die Frau Krumrück hat keiner lei Ahnung wie man eine Schule führen kann. Sie wirft Schüler aus der Schule die ihr unsympathisch werden. Die Schüler haben keine Freiheit auf dieser Schule, sie dürfen sich nicht vollkommen auf den Schulhof bewegen weil sie stets unter Beobachtung stehen. Ich steh hinter den Schülern.