CORONA-KRISE

Wird es in diesem Jahr Hafftage geben?

Ob das größte Volksfest in der Haff-Region in diesem Jahr steigt, steht auf der Kippe. Eine Entscheidung soll nach Ostern fallen.
Die Ueckermünder Hafftage locken Jahr für Jahr mehrere Tausend Besucher in den Ueckerpark.
Die Ueckermünder Hafftage locken Jahr für Jahr mehrere Tausend Besucher in den Ueckerpark. Christopher Niemann
Ueckermünde.

Die Stadt Ueckermünde will nach dem 19. April entscheiden, ob die Hafftage in diesem Jahr ausfallen müssen. Wegen des Coronavirus hat das Land Mecklenburg-Vorpommern erst einmal bis zum 19. April alle Großveranstaltungen abgesagt. Was danach passiert, ist offen. „Wir werden den 19. April abwarten“, sagt Ueckermündes Bürgermeister Jürgen Kliewe, der sich aber eher skeptisch zeigt, dass die Hafftage 2020 steigen können.

Juni-Veranstaltungen bereits abgesagt

Das größte Volksfest in der Haff-Region sollte in diesem Jahr vom 24. bis 26. Juli stattfinden. Als Stargast hatte die Stadt Jeanette Biedermann verpflichtet. Außerdem wären es die ersten Hafftage in dem umgestalteten Ueckerpark mit der neuen Bühne. Die Kosten für dieses Prestige-Projekt betrugen drei Millionen Euro. „Wenn die Bühne erst im nächsten Jahr eingeweiht wird, dann ist das eben so“, sagt Jürgen Kliewe.

Bei anderen Großveranstaltungen, die im Monat Juni vorgesehen waren, hat die Stadt Ueckermünde schon die Reißleine gezogen. Die Haff-Sail, die Anfang Juni auf dem Plan stand, findet genauso wenig statt wie das große Beachturnier am Ueckermünder Strand am13. Juni. „Alle Veranstaltungen mit größerem Organisationsaufwand haben wir abgesagt. Ob kleinere Veranstaltungen stattfinden können, wird sich zeigen“, sagt Kliewe.

Ueckermünde ist nicht die einzige Stadt in der Haff-Region, die wegen des Coronavirus vorzeitig Veranstaltungen abgeblasen hat. Die Stadt Torgelow hat sogar sämtliche Veranstaltungen bis zum 30. Juni abgesagt.

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