Wolfsrüde WR 4 Torben unmittelbar nach Anlegen des Halsbandsenders, mit dem er nun wieder durch die Ueckermünder Heide streift.
Wolfsrüde WR 4 Torben unmittelbar nach Anlegen des Halsbandsenders, mit dem er nun wieder durch die Ueckermünder Heide streift. N. Stier / V. Meißner-Hylanová
Forschung

Wolf in der Ueckermünder Heide gefangen

Dass Wölfe durch die Ueckermünder Heide streifen, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Einer von ihnen tappte jetzt aber in eine „Fußschlinge” und gibt dadurch womöglich bald das ein oder andere Geheimnis preis.
Pasewalk / Jägerbrück

Diesen Streifzug durch sein Revier auf dem Truppenübungsplatz Jägerbrück hatte sich Wolfsrüde WR 4 Torben* wohl ganz anders vorgestellt. Statt Beute zu machen, tappte das Tier in eine Falle („Fußschlinge“), die von Forstzoologen der Technischen Universität (TU) Dresden gelegt wurde. Nach einer Betäubung wurde dem Wolf ein Halsbandsender angelegt und er wurde wieder in die Freiheit entlassen.

Der Sender schickt nun alle ein bis zwei Stunden eine E-Mail mit den Standortdaten des Wolfes. Dies soll nicht nur Aufschlüsse über die Wanderstrecken des Wolfes, sondern auch auf sein Jagdverhalten geben. Denn auch mehrere Stücke Damwild sind in der Ueckermünder Heide mit ähnlichen Sendern ausgerüstet worden.

 

*WR steht für Wolfsrüde, die 4 für den vierten Wolf, der in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Sender ausgerüstet worden ist. Wie es zu Torben kam, ist unklar.

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