URLAUBER BELÄSTIGT

17-Jähriger erklärt Usedom zu "Nazi-Territorium"

Ein 17-Jähriger hat in Ahlbeck tagelang ein Ehepaar aus Dresden beleidigt. Nun ermittelt der Staatsschutz.
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Ein 17-Jähriger rief Urlaubern in Ahlbeck zu: „Das ist hier Nazi-Territorium.”
Ein 17-Jähriger rief Urlaubern in Ahlbeck zu: „Das ist hier Nazi-Territorium.” Sandra Specht
Ahlbeck.

Ein Ehepaar aus Dresden hat am Donnerstag Anzeige gegen einen 17-Jährigen erstattet, der beide seit Montag immer wieder politisch motiviert beleidigt haben soll. Die Eheleute, die derzeit Urlaub auf der Insel Usedom machen, haben nach eigenen Angaben auf der Promenade in Ahlbeck Werbung für die „Zeugen Jehovas” gemacht, teilte die Polizei mit.

Am Montag sei der Tatverdächtige erstmals auf sie zugekommen und habe angefangen, beide zu beleidigen, nachdem er von ihnen erfuhr, wofür sie werben. Der Beschuldigte habe ihnen unter anderem den Hitlergruß gezeigt und unter anderem gerufen: „Das ist hier Nazi-Territorium.”

Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen ermitteln. Sie führten eine Gefährderansprache durch und erteilten ihm Platzverweis. Wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen wird der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam nun die weiteren Ermittlungen übernehmen

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Kommentare (9)

Na was denn jetzt?! Waren sie da zum Urlaub oder zum Missionieren?

aber wer stets und ständig Neofaschisten oder verwirrte Jungnazis verteidigt oder ignoriert, darf sich nicht beschweren, wenn er selbst so gelabert wird. Und dann kommt wieder ein leises Wimmern aus der rechten Ecke...Mimimi...

Ich wüsste zwar nicht, in wie fern ich den jungen Mann verteidigt habe aber so genau haben sie da noch nie hingesehen. Es ist mir übrigens egal, ob sie mich nach rechts, links oben oder unten in die Ecke stellen, denn sie haben meiner Meinung nach keine Ahnung von "links" oder "rechts". Ich denke sie haben auch kein Karl Marx oder Lenin gelesen, sonst wüssten sie:
"Nationale Selbständigkeit ist die Grundlage der internationalen Emanzipation der Lohnarbeiter".

Es schockiert sie vieleicht aber fast alle linken Bewegungen in Deutschland waren "national" aufgestellt. Lesen sie mal was von Rudi Dutschke über "die nationale Frage". Es scheint fast so, als ob die linken Ideologen der 60 Jahre eher "völkische Nationalisten" waren.
Ihre links-rechts-Definition ist voll daneben, weswegen ich euch auch "Neulinke" nenne.
Ich geb ihn mal die eigentliche vereinfachte Definition von rechts/links vor. Rechts bedeutet Unternehmernah, links sind die Freunde der Arbeitnehmer.
Und jetzt verraten sie mal, was gibt es arbeitnehmerfeindlicheres, als das ganze Land mit Billigarbeitskräften zu überschwemmen!?

schön, daß Sie mal ein bißchen gegoogelt haben. Leider scheinen Sie das alles sehr frei und zusammenhangslos zu interpretieren. Marx habe ich gelesen. Besonders die Briefe an Engels. Und Dutschke zitieren? Echt jetzt?
Und ich denke, Sie sind durchaus mit dem proletarischem Internationalismus vertraut? Das spiegelt sich leider nicht in Ihren bisherigen Kommentaren wieder. Küsschen...

noch ne Volkspartei welche unter Unbekannt versenkt werden sollte , -"aus dem Mittal alter - das gute daran kein Kniefall in Polen, keine Verbindung zum V V, Harz4, usw. ..

Dieser 17 jährige Milchbubi ist einfach nur unfassbar dumm.

Probieren sie es mal mit dem "Manifest der KPD" oder "das Kapital". Die Befreiung der Arbeiterklasse muss in allen Schriften erst national geschehen. Alle die den Sozialismus internationalisiert haben (vor allem Hitler und Stalin) haben Tod und Verderben über die Menschheit gebracht.
Davon abgesehen halte ich den Sozialismus/Kommunismus für unwissenschaftlich und für eine weiter Regierungsform zur Unterdrückung der Menschen.

Ich habe das Kapital bis jetzt nur in Auszügen studiert, aber einen Nationalismus mit eben diesem begründen zu wollen, ist schon sehr abenteuerlich. Das man, wenn gesellschaftliche Zustände verändert werden sollen, im kleinen beginnt, also lokal, regional, national und dann international, das ist die Botschaft, welche vermittelt werden soll.
Schade, das die Abeiterklasse, das in Teilen nicht verstanden hat.
Vielleicht kennen Sie ja dieses Gleichnis:
Ein Kapitalist, ein Arbeiter und ein Migrant sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch liegen 10 Euro. Da nimmt sich der Kapitalist 9 Euro und sagt zum Arbeiter: "Pass auf das der Migrant Dir nicht den letzten Euro wegnimmt".
Denken Sie mal drüber nach. Schönes Wochenende

Unterstellen sie mir doch bitte nicht, dass ich an irgend einer Stelle den Nationalismus gefordert oder dafür argumentiert hätte ! Ich habe gesagt, dass die Debatte soweit von der ursprünglichen links/rechts-Definition abweicht, dass es mir egal ist, in welche Ecke sie mich stellen wollen. Und das linke Bewegungen zum größten Teil nationalistisch waren.

Zu ihren Gleichnis:

Wer glauben Sie denn, hat den Migrant ins Land gelassen, um ihn gegen den Arbeiter auszuspielen? Ich habe ja oben schon geschrieben: "Und jetzt verraten sie mal, was gibt es arbeitnehmerfeindlicheres, als das ganze Land mit Billigarbeitskräften zu überschwemmen!?"

Sie und ihre "neulinken" Mitstreiter machen sich nur zu deren Lakaien.