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Bomben-Alarm in Bansiner Hotel

Das Bansiner Strandhotel war drei Stunden lang gesperrt. 15 Beamte sicherten die Evakuierung von 120 Menschen.
Das Bansiner Strandhotel war drei Stunden lang gesperrt. 15 Beamte sicherten die Evakuierung von 120 Menschen.
Gabriel Kords

Mitten in der Saison musste die Polizei in Bansin auf Usedom ein Strandhotel für mehrere Stunden räumen. Ein anonymer Anrufer hatte eine Bomben-Explosion angekündigt.

Gegen 18:45 Uhr erreichte das Strandhotel am Sonnabend ein anonymer Anruf. Die Ankündigung des Anonymen: Um 20 Uhr werde in dem Hotel eine Bombe hochgehen. Die Hoteldirektion tat das einzig Richtige: Sie rief die Polizei und ließ das Gebäude räumen. Am Ende waren acht Funkstreifenwagen und somit rund 15 Beamte vor Ort - doch die konnten auch nicht viel mehr tun, als die ordnungsgemäße Räumung des Hotels sicherzustellen.

Rund 120 Hotelgäste und Mitarbeiter wurden aus dem Gebäude geleitet. Anschließend suchten die Beamten das Gebäude ab, fanden aber nichts. Und so blieb den entsetzten Hotelgästen und dem Personal nichts anderes übrig, als abzuwarten.

Für viele Urlauber hatte das ganze durchaus einen gewissen Reiz: Viele blieben nahe den Absperrungen stehen und sahen sich das Treiben an. "Gerade zu Beginn sah es ganz schön martialisch aus", berichtete eine Urlauberin: "Wirklich ein bisschen wie im Film." Für die evakuierten Hotelbewohner war's indessen alles andere als angenehm. Erst gegen 22 Uhr durften sie zurück in ihre Zimmer - und das dann vermutlich bei den meisten auch noch mit einem mulmigen Gefühl im Bauch.