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Brandstiftung auf Usedom

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Feuer auf Heringsdorfer Seebrücke gelegt

Auf der Seebrücke von Heringsdorf wurde ein Brand gelegt.
Auf der Seebrücke von Heringsdorf wurde ein Brand gelegt.
Andreas Heimann

Ein Wachmann bemerkte den Brand in der Nacht und begann auch selbst mit den Löscharbeiten. Die Polizei sicherte Spuren. Es wird von Brandstiftung ausgegangen.

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch Feuer auf der längsten Seebrücke Deutschlands – in Heringsdorf auf Usedom – gelegt. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Anklam sagte, war das Restaurant am Brückenkopf betroffen. Kriminalisten haben Spuren am Tatort gesichert. Es bestehe der Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung. Weil ein Mitarbeiter eines Wachdienstes den Brand kurz nach Mitternacht schnell entdeckte, blieb es bei einem Schaden von rund 2500 Euro. Die Polizei hofft auf Hinweise.

Der Wachmann habe das Feuer von Land aus bemerkt und sofort selbst gelöscht. Dadurch sei größerer Schaden vermieden worden. Durch das Feuer wurden vier Bohlen und ein Teil der Verkleidung des Restaurants beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die neue Seebrücke wurde 1995 gebaut, gilt als Wahrzeichen der Insel Usedom und mit einer Länge von 508 Metern als längste ihrer Art in Deutschland. Ihr Vorgänger hieß noch Kaiser-Wilhelm-Brücke, die aber auch 1957 von einem Feuer vernichtet worden war.