Am Flughafen Heringsdorf wurde bei der Gepäckkontrolle ein Handgranaten-ähnlicher Gegenstand in einem Koffer gefunde
Am Flughafen Heringsdorf wurde bei der Gepäckkontrolle ein Handgranaten-ähnlicher Gegenstand in einem Koffer gefunden. Am Ende rückte der Munitionsbergungsdienst an. Stefan Sauer/Archiv
Polizeieinsatz

Flughafen auf Insel Usedom wegen Handgranaten-Gefahr gesperrt

Alarm am Flughafen Heringsdorf: In einem Koffer wurde ein Handgranaten-ähnlicher Gegenstand gefunden. Die Polizei rief zur Sicherheit den Sprengdienst.
Heringsdorf

Auf dem Flughafen Heringsdorf wurde bei der Gepäckkontrolle am Samstag gegen 14.30 Uhr in einem Koffer ein Gegenstand entdeckt, der eine Handgranate ähnelte. Eine 78-jährige Frau aus Luxemburg konnte schnell als Besitzerin des Koffers ermittelt werden.

"Witziges" Souvenir aus Polen

Nachdem die Absperrung erfolgt war, entnahm die Dame aus ihrem Koffer ein Feuerzeug, das einer Handgranate zum Verwechseln ähnlich sah, so die Polizei. Dieses hatte sie als „witziges” Souvenir in Polen gekauft. Die Beamten vor Ort wollten auf Nummer sicher gehen: Um ein Restrisiko auszuschließen, kam der Munitionsbergungsdienst aus Mellenthin zum Einsatz, der das Sprengstoff-Imitat mitnahm. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Leib und Leben.

Während des Einsatzes der Bundespolizei und der Heringsdorfer Polizisten, der etwa 90 Minuten dauerte, mussten die Fluggäste von zwei zwischenzeitlich gelandeten Flugzeugen in den Maschinen warten. Gäste die sich im Flughafen aufhielten, wurden mit einem Shuttle in das nahe gelegene Restaurant gebracht.

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