ACHTERWASSER

Immer noch keine Spur von vermisstem Fischer bei Usedom

Auf dem Achterwasser bei Usedom ist ein Fischer verschwunden. Sein Boot trieb herrenlos umher. Auch am Montag gab es zunächst keine Spur von ihm – es soll weiter gesucht werden.
dpa
Bei trübem Wetter ging die Suche am Montag weiter.
Bei trübem Wetter ging die Suche am Montag weiter. Tilo Wallrodt
Usedom.

Der seit Samstag auf dem Achterwasser vor Usedom vermisste Fischer ist weiter verschwunden. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Rostock erklärte, war die Suche nach dem 52-Jährigen auch am Montag bisher erfolglos. Die Beamten suchten mit zwei Schlauchbooten, einem Streifenboot und Sonargeräten nach Spuren des Vermissten. Sollte das der Fall sein, würden Taucher zum Einsatz kommen.

Hubschrauber konnte nicht eingesetzt werden 

Ein Hubschrauberflug scheiterte am regnerischen Wetter. Der erfahrene Fischer von der Insel Usedom war am Samstagabend mit einem Motorboot auf der riesigen Lagune zwischen dem Peenestrom und der Insel zum Fischfang unterwegs. Gegen 22 Uhr war sein verlassenes Boot mit laufendem Motor in der Nähe des Hafens Warthe im Norden des Lieper Winkels gefunden worden. Ein Versuch, das Handy des Fischers zu orten, war bereits fehlgeschlagen.

Das Achterwasser und der Peenestrom, der vom Festland bei Anklam nach Norden Richtung Wolgast zur Ostsee fließt, liegen zwischen dem Festland und der Insel. Im Achterwasser ist das Wasser in der Regel um die drei Meter tief, aber sehr trübe, was die Suche erschwert, wie ein Polizeisprecher erklärte. Sollte die Suche am Montag ergebnislos bleiben, soll sie am Dienstag wieder aufgenommen werden.

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