Der 50-Jährige war mit seinem Jetski in Richtung Insel Ruden unterwegs. (Symbolfoto)
Der 50-Jährige war mit seinem Jetski in Richtung Insel Ruden unterwegs. (Symbolfoto) Stefan Sauer/Archiv
Ausflug zur Insel Ruden

Jetski-Fahrer nach Stunden an Signaltonne gefunden

Ein Jetski-Fahrer fuhr sich abends auf dem Peenestrom fest. Dort musste er in der Dunkelheit ausharren. Trotz Großeinsatz konnten ihn Rettungskräfte erst in der Morgendämmerung bergen.
dpa
Peenemünde

Ein Jetski-Fahrer hat sich bei einem Ausflug zur Insel Ruden auf dem Peenestrom festgefahren und so einen stundenlangen Rettungs-Großeinsatz ausgelöst. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Freitag sagte, endete die Suche nach dem 50-jährigen Wassermotorradpiloten in der Morgendämmerung glücklich.

Die Besatzung eines Rettungskreuzers entdeckte den leicht unterkühlten Mann mit seinem beschädigten Jetski an einer Tonne unweit des Peenemünder Hakens nördlich der Insel Usedom (Vorpommern-Greifswald).

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Der 50-Jährige sei außerhalb des Fahrwassers Richtung Insel Ruden gefahren, was auch so vorgeschrieben sei, sagte der Sprecher. Dabei habe er sich am Donnerstagabend mit dem Jetski aber so festgefahren, dass er sich nur noch zu der Signaltonne retten konnte. Da es dunkel war, harrte der Mann bis zum Morgen aus.

In der Zwischenzeit hatte ein Bekannter die Retter alarmiert, die unter anderem einen Hubschrauber und Suchboote im Einsatz hatten. Der Mann von der Insel Usedom musste nicht in eine Klinik.

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