WAHL AUF USEDOM

Juristin löst in Heringsdorf CDU-Bürgermeister ab

Die Verwaltung des größten Ostseebads auf Usedom wird erstmals von einer Frau geführt. Laura Isabelle Marisken setzte sich gegen Amtsinhaber Lars Petersen durch.
dpa
Lars Petersen (CDU) wird als Bürgermeister von Heringsdorf abgelöst.
Lars Petersen (CDU) wird als Bürgermeister von Heringsdorf abgelöst. privat
Heringsdorf.

Das größte Ostseebad auf der Insel Usedom – die Gemeinde Heringsdorf – bekommt erstmals eine Verwaltungschefin. Wie Wahlleiterin Chris Willert am Montag in Heringsdorf sagte, gewann die 31 Jahre alte Laura Isabelle Marisken (parteilos) die Stichwahl am Sonntag gegen Amtsinhaber Lars Petersen (CDU).

Auf die Greifswalder Juristin, die auch schon den ersten Wahlgang vor drei Wochen knapp gewonnen hatte und unter anderem von der SPD unterstützt wird, entfielen 2301 Stimmen, der 54-jährige Petersen bekam 1832 Stimmen. Marisken soll ihr Amt für die nächsten sieben Jahre am 1. August antreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 55 Prozent. Petersen kam von der Bundespolizei und war eine Wahlperiode im Amt.

In der Gemeindevertretung des „Kaiserbades”, zu dem auch Ahlbeck und Bansin gehören, gibt es 21 Sitze mit zehn Gruppierungen. Die meisten Sitze hat mit fünf die CDU, dann folgen mit je drei Sitzen die AfD und zwei Wählergemeinschaften. Die Ostseebäder haben zusammen rund 10 000 Einwohner und gelten als Tourismus-Hochburgen in Vorpommern.

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