UNFALL AUF SEEBRÜCKE

Kind bei Foto-Versuch auf Usedom von Seebrücke gestürzt

Der Zweijährige ist in Zinnowitz mehrere Meter tief in die Ostsee gefallen. Die Mutter aus Brandenburg ist sofort hinterher gesprungen und hat sich schwer verletzt.
dpa
Die Mutter hat sich den Angaben zufolge schwer verletzt.
Die Mutter hat sich den Angaben zufolge schwer verletzt. Tilo Wallrodt
Wie ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald am Freitag erklärte, sorgte der Vorfall am Donnerstagabend fü
Wie ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald am Freitag erklärte, sorgte der Vorfall am Donnerstagabend für viel Aufsehen und einen Rettungseinsatz. Tilo Wallrodt
Zinnowitz ·

Ein zwei Jahre alter Junge ist auf der Seebrücke im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom bei einem Fotoversuch der Mutter ins Wasser gestürzt. Wie ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald am Freitag erklärte, sorgte der Vorfall am Donnerstagabend für viel Aufsehen und einen größeren Rettungseinsatz. Das Kind sei mehr als fünf Meter tief in die Ostsee gefallen. Die 34 Jahre alte Mutter aus dem Brandenburger Landkreis Barnim sei sofort hinterhergesprungen und habe sich dabei schwer am Sprunggelenk verletzt.

Mehr zum Thema: Kleinkind fällt von Seebrücke auf Usedom – Mutter springt hinterher

Nach Angaben von Zeugen soll das Kind für das Foto auf die Brüstung der Seebrücke gesetzt worden und von dort abgestürzt sein. Nach Angaben der Polizei soll sich der Vorfall dort ereignet haben, wo das Wasser noch nicht sehr tief ist. Die Mutter und der Junge seien von Rettern geborgen und in eine Klinik gebracht worden.

Die Polizei ermittle in dem Fall nicht weiter, wie ein Sprecher in Anklam erklärte. Es handele sich um einen «reinen Rettungseinsatz». Die Zinnowitzer Seebrücke verläuft von der höher gelegenen Straße etwa vier Meter über den Strand hinweg rund 300 Meter in die Ostsee hinein. der Unfall soll sich in Höhe der ersten Brückensegmente ereignet haben, die über das Wasser führen.

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Kommentare (4)

....die Brüstung gesetzt für ein schönes Foto! Einen Zweijährigen!!! Die Mutter muß mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein! Da fällt mir nichts mehr ein.

An Doofheit schwer zu übertreffen.
Das hier nicht weiter ermittelt wird...

Wahrscheinlich weil keiner weiter, außer der Mutter, zu Schaden gekommen ist! Das war ja auch die Begründung in Schwedt beim Schwimmhallendach, wo nach nicht mal 72 Stunden die Ermittlungen eingestellt wurden!

Das war bestimmt ne Influenzerin, die Kinderklamotten verhökert und dafür genau DAS Bild brauchte.