An Ostseeküste
Land fördert Radweg auf Usedom

Der Landkreis plant, den Ostseeküsten-Radweg auf der Deichkrone zwischen dem Seebad Zempin und dem Seebad Koserow zu erneuern.
Der Landkreis plant, den Ostseeküsten-Radweg auf der Deichkrone zwischen dem Seebad Zempin und dem Seebad Koserow zu erneuern.
Andreas Weise

Der Zustand der Radwege in MV wird oft bemängelt. Jetzt unterstützt das Land die Bauarbeiten auf einer Strecke auf der Insel Usedom. Deren Ende ist aber noch nicht in Sicht.

Seit Ende September laufen die Bauarbeiten am Ostseeküsten-Radweg auf der Insel Usedom. An den Kosten beteiligt sich jetzt das Land zu einem großen Anteil. Knapp 530.000 Euro stellt Mecklenburg-Vorpommern für die Erneuerung des 600.000 Euro teuren Radweges zur Verfügung. Rund 71.000 Euro übernimmt der Landkreis.

Verkehrsminister Christian Pegel übergibt am Freitag (5. Oktober) einen entsprechenden Zuwendungsbescheid an Barbara Syrbe, Landrätin des Landkreises Vorpommern-Greifswald.

20 Prozent der Strecken sind in schlechtem Zustand

Damit reagiert das Land auf eine Forderung der Linken, die die maroden Strecken kritisiert haben. Auch der Landestourismusverband hatte den Zustand der Radwege bemängelt. Etwa 20 Prozent der Strecken auf den vier wichtigen Radfernwegen im Nordosten sind dem Verband zufolge in schlechtem Zustand.

Der Landkreis plant, den Ostseeküsten-Radweg auf der Deichkrone zwischen dem Seebad Zempin und dem Seebad Koserow zu erneuern, wie das Verkehrsministerium mitteilt. Er soll auf einer Länge von drei Kilometern 2,5 Meter breit überwiegend in Asphaltbauweise ausgebaut werden.

Bis die Bauarbeiten fertig sind, dauert es aber noch ein wenig. Erst im Juni 2019 sollen sie zu Ende sein.

Kommentare (2)

Wenn schon aus dem Überschußtopf ein Radweg auf Usedom entstehen soll, sollte man auch ein entsprechendes Bild von dort mit benutzen und nicht markante Wege von anderen Orten unserer schönen Ostseeküste wie hier an der Saisontreppe von Ahrenshoop. PEINLICH FÜR DEN AUTOR!!!

Wenn schon aus dem Überschußtopf ein Radweg auf Usedom entstehen soll, sollte man auch ein entsprechendes Bild von dort mit benutzen und nicht markante Wege von anderen Orten unserer schönen Ostseeküste wie hier an der Saisontreppe von Ahrenshoop. PEINLICH FÜR DEN AUTOR!!! Übrigens würde der Küstenweg am Hochufer auch eine drigende Erneuerung, nebst Küstenabbruchschutz durch das Land vertragen und nicht nur die Badewanne von Berlinern, wo die ehemalige Gaststätte Zur Oie ,schon ins Meer gestürzt ist.