LEICHE ANGESPÜLT

Neue Hinweise zur Identität des Usedom-Toten

Bei Trassenheide im Norden der Insel Usedom wurde eine stark verweste Leiche angespült. Nun haben die Ermittler neue Erkenntnisse zur Identität des Toten.
dpa
Am Wochenende wurde am Strand von Usedom eine Leiche angespült.
Am Wochenende wurde am Strand von Usedom eine Leiche angespült. Stefan Sauer/Arcivbild
Trassenheide.

Der am Wochenende im Norden der Insel Usedom angespülte Tote stammt nach ersten Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft vermutlich aus dem Nachbarland Polen. Darauf deuteten Gegenstände wie Schmuck hin, die an der bekleideten Leiche bei Trassenheide (Vorpommern-Greifswald) gefunden wurden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stralsund am Montag erklärte.

Noch nicht über Obduktion entschieden

Derzeit laufe ein Todesermittlungsverfahren, Hinweise auf eine Straftat – wie äußere Verletzungen – gebe es nach ersten Erkenntnissen nicht. Die Ermittler hätten Kontakt mit polnischen Behörden aufgenommen, um die genaue Identität des Mannes zu klären. Erst danach werde entschieden, ob es eine Obduktion gebe.

Ein Wachleiter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft hatte den Leichnam am Samstag gegen 12.30 Uhr in der Ostsee vor Trassenheide gefunden und die Polizei alarmiert. Der Tote soll schon länger im Wasser gelegen haben. Auf der deutschen Seite werde bisher niemand vermisst, der auf den Fund passen würde, hieß es.

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