EINSATZ AM STRAND

Polizei auf Usedom testet neues Fahrzeug

Auch am Ostsee-Strand muss die Polizei Vermisste suchen und Straftäter jagen. Doch mit Auto, Motorrad oder Fahrrad ist das schwierig. Ein UTV soll Abhilfe schaffen.
Nordkurier Nordkurier
Im Rahmen eines Pilotprojektes will die Polizei auf Usedom vier Monate lang ein UTV testen.
Im Rahmen eines Pilotprojektes will die Polizei auf Usedom vier Monate lang ein UTV testen. Polizeiinspektion Anklam
Heringsdorf.

Mit dem Streifenwagen, Fahrrad oder Motorrad am Strand? Schwierig. Doch auf einer Urlaubsinsel wie Usedom muss die Polizei auch dort präsent sein.

So müssen die Beamten immer wieder vermisste Personen und vor allem verschwundene Kinder am Strand suchen. Auch flüchtige Straftäter nutzen der Polizeiinspektion Anklam zufolge den Strand sowie Wald- und Wiesenwege als Fluchtwege. Polizisten mussten daher teilweise kilometerlange Fußwege mit voller Einsatzausrüstung zurücklegen, was die Verfolgung deutlich erschwert habe.

Ein Utility-ATV soll Abhilfe schaffen: Im Rahmen eines Pilotprojektes will die Polizei auf Usedom vier Monate lang ein solches UTV testen, vorrangig in den Kaiserbädern im Bereich der Strände und Promenaden sowie in ländlichen, unwegsamen Gebieten. Dafür wurde das UTV eigens von einem Fachunternehmen angemietet.

Denkbar sei, dass beispielsweise Verkehrsbehinderungen über Strandbereiche und Waldwege umfahren werden können, um somit schnellstmöglich den Einsatzort zu erreichen, teilten die Beamten am Dienstag mit. Aber auch bei der Begleitung und mobilen Bestreifung von Veranstaltungen im Bereich der Promenade und des Strandes werde das neue Fahrzeug zum Einsatz kommen.

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