TÖDLICHER CRASH

War der Unfall-Tesla auf Usedom autonom unterwegs?

Ein tödlicher Crash mit einem Tesla auf der B 111 bei Pudagla auf Usedom: Sofort steht die Frage nach dem autonomen Fahren im Raum.
Ein Elektro-Auto der Marke Tesla war am Sonntagmittag in einen tödlichen Unfall auf Usedom verwickelt.
Ein Elektro-Auto der Marke Tesla war am Sonntagmittag in einen tödlichen Unfall auf Usedom verwickelt. Chuck Burton
Pudagla.

Der tödliche Verkehrsunfall am Sonntagmittag auf Usedom beschäftigt jetzt auch die Staatsanwaltschaft Stralsund. Bei dem Unfall war eine 78 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Auslöser des Unfalls war ein Elektro-Auto der Marke Tesla. Laut Polizei war ein 61-jähriger Autofahrer mit seinem Tesla auf der B 111 bei Pudagla aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten. Dort krachte sein Wagen in einen VW Golf. Dessen 83-jähriger Fahrer wurde schwer verletzt, seine 78-jährige Beifahrerin starb.

„Es gibt offenbar zwei mögliche Ursachen für den Unfall – menschliches Versagen oder eine technische Ursache“, hieß es am Montag von der Staatsanwaltschaft Stralsund. Im Unfallprotokoll der Polizei sei keine Rede davon, dass es sich bei dem Tesla um ein autonom fahrendes Auto gehandelt habe. Dies sei auch laut Staatsanwaltschaft in Deutschland – im Gegensatz zu einigen Städten in den USA – noch nicht zulässig.

Die Leiche der Getöteten werde obduziert, um anhand der erlittenen Verletzung zu analysieren, ob die Frau bereits unmittelbar vor dem Unfall akute gesundheitliche Probleme gehabt hätte. „Das Ergebnis der Obduktion könnte sehr wichtig werden, falls es zu einem Verfahren wegen fahrlässiger Tötung kommen würde“, teilte die Staatsanwaltschaft dem Nordkurier mit.

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Kommentare (2)

Tesla ist Zukunft!

Versuchen sie mal ein brennendes Elektrofahrzeug zu löschen.
Ausserdem ist die Reichweite doch eher begrenzt und der Ladevorgang dauert zu lang. Stellen sie sich mal den Andrang im Sommerreiseverkehr an den Zapfsäulen vor, wenn jedern nach 250 km, 30-40 min tanken muss. Mal abgesehen davon sind die Akkus die reinsten Umweltsünden.
Eine emissionsarme Alternative sehe ich in Druckluftautos.