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Verheimlicht Kinderbericht den Risiko-Faktor Armut?

Schwerin.Zuspruch aus der CDU und den eigenen Reihen, Kritik von Bündnis 90/Die Grünen und der Linken: Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) hat im ...

Schwerin.Zuspruch aus der CDU und den eigenen Reihen, Kritik von Bündnis 90/Die Grünen und der Linken: Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) hat im Landtag den Kinder- und Jugendgesundheitsbericht 2012 vorgestellt. Auf 55 Seiten liefert das Papier Fakten über den Nachwuchs in MV. „Bemerkenswert ist, was der Bericht nicht enthält: Der Zusammenhang von Armut und Gesundheit wird überhaupt nicht bedacht“, sagte Torsten Koplin, gesundheitspolitischer Sprecher der Linksfraktion. Der Abgeordnete von der Mecklenburgischen Seenplatte nannte Stress, Verunsicherung, Vereinsamung, Ess- und Schlafstörungen als körperliche und psychische Folgen von Armut. „Hierzu findet sich keine einzige Statistik.“
Demgegenüber hebt der Bericht insbesondere positive Entwicklungen hervor. So seien mittlerweile landesweit 50 Familienhebammen im Dienst. Sie kümmern sich um junge Familien in besonderen Belastungssituationen. 2010 kamen die Familienhebammen in 230 Fällen zum Einsatz, im Jahr darauf waren es bereits 320 Fälle. Bei der Betreuung in Kindertagesstätten und Tagespflegen gehöre MV zu der Spitzengruppe.mart
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