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Viel Beifall für tolle Sprünge

Ben Collin, SV Fortuna Schmölln.  FOTOs (3): A. Gehrmann

VonArmin GehrmannKleinere Felder, aber eine hohe Qualität der Leistungen kennzeichnen den 32. Schmöllner Hochsprung mit Musik.Schmölln.„Das wir keine ...

VonArmin Gehrmann

Kleinere Felder, aber eine hohe Qualität der Leistungen kennzeichnen den 32. Schmöllner Hochsprung mit Musik.

Schmölln.„Das wir keine Schule vor Ort mehr haben, aber dennoch die Teilnahme an unserer Veranstaltung sehr rege ist, freut mich besonders“, war das erste Resümee von Diethard Mieß, SV Fortuna Schmölln, während der noch laufenden Veranstaltung. Dass auch Starter aus Fürstenwerder, Gramzow, Prenzlau, Schwedt der Einladung nach Schmölln folgten, war ein weiterer Beleg für die Attraktivität des Wettbewerbs. Erneut war die kleine Schmöllner Sporthalle voll besetzt, gab es sportliche Mitmachangebote außerhalb der Halle und vor allem viel Beifall für alle Leistungen.
Selbst dann, wenn einmal „vergessen“ wurde, zu springen. „Hochsprung hat, was viele gar nicht registrieren, auch etwas mit Mut zu tun. Mut, abzuspringen und sich über die Latte zu winden“, gab Diethard Mieß den Zuschauern eine Erklärung, als einige Teilnehmer nach dem Anlauf plötzlich vor der Latte abdrehten. „Wenn aber weitere so zielstrebig trainiert wird, dann gibt sich das.“
Bei den Jüngsten der 65 Starter war 1,00 m die magische Grenze. Dylan Schuldes (AK 8) wurde klarer Sieger, scheiterte aber noch daran. Doch schon bei den ein Jahr älteren Jungen kam Justin Behr auf 1,05 m. Laut war der Beifall vor allem für Ben Collin. Der Gramzower, jüngster Medaillengewinner für Fortuna Schmölln bei den Hallen-Landesmeisterschaften 2013, belohnte sich bei sehr guten 1,15 m wenige Tage vor seinem 10. Geburtstag mit dem Sieg und zugleich dem Titel eines Uckermark-Meisters. Dennoch saß er, als er die älteren Aktiven über größere Höhen springen sah, etwas nachdenklich auf dem Hallenboden. „Er weiß, dass seine Technik noch lange nicht die richtige ist. Das ärgert ihn etwas, weil er weiß, dann viel höher springen zu können“, bestätigte sein Vater, ist sich aber sicher, dass es in einem Jahr für Ben viel besser läuft.
Das wird notwendig sein, wenn auch andere ihre Leistungen verbessern. Dann liegen die Resultate vielleicht so dicht beieinander, wie in der AK 12, in der Marian Dahm (Fürstenwerder) mit 1,30 m gewann, aber auch der Zweite, Mirko Klein, auf diese Höhe kam und Max Rothe (1,25 m) knapp an dieser gescheitert war.
So eng ging es auch in der AK 10 der Mädchen zu, wo bei gleicher Höhe (1,05 m) und gleicher Anzahl von Versuchen mit Merle Zieber (Fortuna Schmölln) und Laetitia Sydow (Diesterweg-Grundschule Prenzlau) zwei Meister gekürt wurden. In der AK 12 sprangen gleich sechs Mädchen 1,20 m oder höher. Lea Petrauschke (SV Fortuna) konnte den Titelkampf mit 1,30 m für sich entscheiden.
Der Pokal des Amtsdirektors für die beste Grundschülerin ging an Marie Kersten, die 1,35 m meisterte. Die Trophäe für die beste Leistung ging an den favorisierten Julius Sieboldt (TSV Blau-Weiß 65 Schwedt) mit 1,90 m. Er verfehlte den Veranstaltungsrekord von 1,95 m knapp.