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„FAZ“: Bahnstrecken-Sanierung Hannover-Hamburg kommt 2029

Hannover/Hamburg / Lesedauer: 1 min

Seit vielen Jahren gibt es Streit darüber, wie die Modernisierung der Bahnstrecke Hannover-Hamburg umgesetzt werden soll. Nun sollen Pläne für die wichtige Nord-Süd-Achse vorliegen.
Veröffentlicht:20.09.2023, 09:21

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In den Streit über die Bahnverbindung zwischen Hannover und Hamburg kommt offenbar Bewegung. Die für 2026 geplante Ertüchtigung der Strecke soll der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zufolge erweitert und auf 2029 verschoben werden.

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium teilte mit, dass der Bahnbeauftragte des Bundes, Michael Theurer, einen entsprechenden Vorschlag an Ressortchef Olaf Lies geschickt habe. Was das für die geplante Neubaustrecke bedeutet, blieb zunächst offen. Die Bahn hatte bereits die möglichen Zeitfenster 2026 und 2029 für eine Sanierung der Strecke genannt.

„Wir begrüßen, dass endlich Bewegung in die seit Jahren festgefahrene Diskussion über die erforderliche Ertüchtigung der bestehenden Schieneninfrastruktur und den dringend notwendigen Ausbau der Kapazitäten auf der Schiene in Niedersachsen gekommen ist“, teilte die für Infrastrukturprojekte zuständige Managerin bei der Bahntochter DB Netz, Ingrid Felipe, mit. Nun werde die Bahn umgehend Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium und Niedersachsen suchen.

Zu weiteren Einzelheiten äußerten sich weder die Bahn noch das Bundesverkehrsministerium. Seit vielen Jahren gibt es Streit darüber, wie die Modernisierung der Strecke auf der wichtigen Nord-Süd-Achse umgesetzt werden soll. Im Kern geht es um die Frage, ob die bestehende Strecke ausgebaut oder eine komplett neue Strecke gebaut wird. Die Bahn ist für einen Neubau.