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Schleswig–Holstein

Klimaschutzaktivisten blockieren Baustelle für LNG–Pipeline

Brunsbüttel / Lesedauer: 1 min

Über die Leitung soll in Zukunft Gas über ein LNG–Terminal ins Netz eingespeist werden. Aktivistinnen und Aktivisten des Bündnisses Ende Gelände sprechen von einem Klimaverbrechen.
Veröffentlicht:22.08.2023, 10:58

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Mehrere Dutzend Klimaschutzaktivisten des Bündnisses Ende Gelände haben bei Brunsbüttel in Schleswig–Holstein die Baustelle für eine LNG–Pipeline blockiert.

Das Bündnis sprach von etwa 50 Teilnehmern. Über die Leitung soll Gas vom ebenfalls im Bau befindlichen LNG–Terminal in Brunsbüttel in das Netz eingespeist werden. Statt endlich aus den fossilen Energien auszusteigen, wolle die Bundesregierung ihre Gasimporte noch steigern, kritisierte die Sprecherin des Bündnisses, Rita Tesch. Mit dem Bau der Pipeline finde ein Klimaverbrechen statt.

Ende Gelände war vor allem durch Aktionen an deutschen Braunkohlerevieren bekannt geworden, protestiert aber auch gegen LNG–Terminals. Am Vormittag traf auch die Polizei am Protestort östlich von Brunsbüttel ein.