MV und Uckermark fieberten mit

Südkorea schießt Deutschland aus der WM

Für Deutschland ging es im WM-Spiel gegen Südkorea um alles. Aber alles Daumendrücken in Mecklenburg-Vorpommern und der Uckermark hat nicht geholfen.
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Im Warener Hafen fiebern über 250 Einheimische und Urlauber gemeinsam mit der Nationalmannschaft.
Im Warener Hafen fiebern über 250 Einheimische und Urlauber gemeinsam mit der Nationalmannschaft. Ingmar Nehls
Noch alle schnell zum Spiel: In Neubrandenburg sorgte die WM für einen Stau.
Noch alle schnell zum Spiel: In Neubrandenburg sorgte die WM für einen Stau. Gerald Bahr
Fußballgucken in Neubrandenburg: Die ersten haben sich schon Plätze im Berlin gesichert.
Fußballgucken in Neubrandenburg: Die ersten haben sich schon Plätze im Berlin gesichert. Frank Wilhelm
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Neubrandenburg.

Der Schlafwagen-Fußball beim 0:2 (0:0) in Kasan gegen limitierte Südkoreaner wurde mit einem historischen Vorrunden-Aus bei einem WM-Turnier bestraft. Youngg-won Kim (90.+2) und Hyeung-Min Son (90.+6) besiegelten die peinliche Niederlage mit ihren Treffern in der Nachspielzeit.

Weil Schweden parallel gegen Mexiko mit 3:0 gewann, hätte nicht einmal einen Nullnummer gereicht. Das behäbig agierende Team von Bundestrainer Joachim Löw fiel mit drei Punkten sogar noch hinter die Südkoreaner auf den letzten Platz der Gruppe F zurück. Schweden und Mexiko (je 6) sind im Achtelfinale.

Tiefpunkt deutscher WM-Geschichte

Vier Jahre nach dem Triumph von Rio ist nach nur zehn Turnier-Tagen das Unternehmen Titelverteidigung mit dem Tiefpunkt deutscher WM-Geschichte beendet. Schon am Donnerstag geht es zurück nach Deutschland, wo ab sofort heftige Debatten auch um die Zukunft von Weltmeistercoach Löw entbrennen dürften. 

Unsere Sport-Reporter Thomas Krause und Robert Stoll stehen unter Schock und können es noch nicht fassen. Nicht nur Löw muss weg, finden sie:

Einzelkritik Toni Kroos

Gegen Schweden war Toni Kroos noch der Matchwinner, gegen Südkorea tauchte er wie viele seiner Mannschaftskollegen unter.

Ohne Tempo und ohne Ideen für die Offensive konnte der Greifswalder dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Weiter geht es in unserer Einzelkritik zu allen Spielern der Deutschen Mannschaft.

Liveticker aus der Region zum Nachlesen

Wir haben uns während des Spiels in Mecklenburg-Vorpommern, der Uckermark und dem Internet ein wenig für Euch umgesehen.

Nach dem WM-Gate gegen Südkorea - Enttäuschung in Carwitz

Enttäuschte Gesichter beim Public Viewing in der Alten Scheune in Carwitz. Dass das Spiel Deutschland gegen Südkorea dermaßen hoffnungslos für Deutschland laufen würde, hatte keiner erwartet. „Ich bin sehr traurig“, sagte Gastwirt Frank Donecker zu Deutschlands haushohem WM-Ausstieg. „Der deutschen Mannschaft hat der Wille gefehlt. So wie sie heute gespielt hat, wäre sie einer WM nicht würdig gewesen.“

17.55 Uhr - 2:0 für Südkorea

Das Spiel ist vorbei, Deutschland verabschiedet sich schon nach zwei Spieltagen von dieser WM. Der Traum vom Achtelfinale - oder gar vom Weltmeistertitel - ist vorbei.

17.52 Uhr - Tor für Südkorea

Wir haben dem leider nichts hinzuzufügen.

17.49 Uhr - Wird ne enge Kiste

17.41 Uhr - Felix Kroos kann doch zugucken

Felix Kroos, Bruder des deutschen Nationalspielers Toni Kroos, durfte das heutige Spiel gegen Südkorea dann doch verfolgen. Ob ihm gefällt, was er sieht? Eigentlich war eine Trainingseinheit eingeplant (Foto: Tobias Hase). 

17.25 Uhr - TseTseTse

17.12 Uhr - Public Viewing an der Müritz

Die größte Leinwand im Warener Hafen steht beim "Müritzer Jung". Hier fiebern über 250 Einheimische und Urlauber gemeinsam mit der Nationalmannschaft.

17.04 Uhr - Sonnenschein-Tour in Teterow

Die Sonnenschein-Tour machte am Mittwoch Station in Teterow. Mitten im Feld der rund 250 Radfahrer sind Birgit Schmidt und Heidrun Krenz aus Teterow und Torsten Schirdewahn aus Roggow. Sie haben natürlich einen klaren Favoriten.

16.59 Uhr - Fußballgucker hoffen auf mehr Aktion in 2. Halbzeit

16.52 Uhr - Neubrandenburger haben es geschafft

Offenbar sind spätestens jetzt alle Fußball-Fans in Neubrandenburg vor dem Fernseher gelandet. Die Straßen in der Stadt sind wieder frei.

16.48 Uhr - Erste Halbzeit vorbei

Keine Tore, kaum Chancen. ZDF-Kommentator Béla Réthy fasst die erste Hälfte treffend zusammen: "Das ist keine Zeitlupe, das ist die reale Spielgeschwindigkeit".

16.45 Uhr - Spielverderber in Berlin

Die Berliner Polizei hat begeisterte Fußballfans vor Autokorsos nach einem möglichen Sieg der Nationalmannschaft bei der Fußball-WM gewarnt und Kontrollen angekündigt.

Unterdessen haben sich tausende Menschen auf der Berliner Fanmeile am Brandenburger Tor versammelt.

16.34 Uhr - Die Polizei guckt mit

Auch die Polizei von Neubrandenburg ist Feuer und Flamme.

16.31 Uhr - The Hoff ist auf unserer Seite

Erst sein Auftritt im Jahnsportforum von Neubrandenburg und jetzt diese Power-Ansprache. Man muss The Hoff einfach lieben! (Achtet auf den süßen Hund, der im Hintergrund durchs Bild läuft).

16.20 Uhr - Unser WM-Orakel

Trotz der Aufregung gerade: Die Fußballfans können dem Spiel Deutschland gegen Südkorea entspannt entgegensehen - meint zumindest unser Orkale-Papagei Anna.

16.12 Uhr - Nordkurier fiebert mit

Auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig drückt die Daumen.

16.00 Uhr - Es geht los

ToiToiToi

15.55 Uhr - Bruder von Toni Kroos kann nicht mitgucken

Felix Kroos, der Bruder von unserem WM-Helden Toni Kroos kann heute nicht mitgucken. 

15.44 Uhr - Mega-Stau in Neubrandenburg

Rund um den Ring von Neubrandenburg und auf den Hauptverkehrsstraßen stadteinwärts (außer auf der Rostocker Straße) geht gerade gar nichts mehr. Offenbar haben viele sehr pünktlich oder sogar früher Feierabend gemacht, um rechtzeitig zum Anpfiff zu Hause zu sein. Wir drücken die Daumen!

15.36 Uhr - Abgeordnte im WM-Trikot sorgen für Beef

Schlagabtausch im Schweriner Parlament: Eine CDU-Dreierkette läuft national korrekt auf, die AfD will nicht im Abseits stehen und die Linke mosert rum.

Hintergrund: Die CDU-Abgeordneten Sebastian Ehlers, Marc Reinhardt und Robert Liskow sind zur Debatte kurz vor dem Schicksalsspiel gegen Südkorea im offiziellen WM-Trikot der deutschen Nationalmannschaft aufgelaufen. Dies hat nicht jedem im Parlament gefallen.

15.26 Uhr - Bitte Leute, passt auf! #EinHerzFürDieFeuerwehr

15.20 Uhr

Mit dieser Aufstellung legt es Bundestrainer Löw an Auszuscheiden, meint unser Sport-Reporter Robert Stoll. Müller auf die Bank, dafür Özil und Khedira wieder rein. Das ist schon sehr mutig.

14.57 Uhr - Die Aufstellung der Deutschen Startelf

Joachim Löw setzt im so wichtigen letzten Gruppenspiel gegen Südkorea erstmals bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland auf Leon Goretzka und Niklas Süle. WM-Neuling Goretzka kommt für Thomas Müller in die Startelf, Süle ersetzt im Abwehrzentrum seinen gesperrten Münchner Vereinskollegen Jérôme Boateng.

Insgesamt nimmt Bundestrainer Löw in Kasan fünf Umstellungen gegenüber dem 2:1 gegen Schweden vor. Mats Hummels kehrt nach Verletzung in die Innenverteidigung zurück. Zudem rücken die Weltmeister Mesut Özil und Sami Khedira nach einem Spiel Pause wieder in die deutsche Startformation. Weltmeister Deutschland muss mit mindestens zwei Toren Vorsprung gewinnen, um sicher ins Achtelfinale einzuziehen und nicht vom Ergebnis des Parallelspiels zwischen Mexiko und Schweden abhängig zu sein.

14.55 Uhr - Jetzt aber schnell

Nur noch knapp eine Stunde bis zum Anpfiff. Wer das Spiel der Spiele zusammen mit anderen verfolgen will, kann hier schauen, wo Puplic-Viewing in MV und der Uckermark angeboten wird.

14.44 Uhr - Amthor muss arbeiten

Philipp Amthor wird dagegen heute vermutlich eine sehr einsame Rede im Bundestag halten.

14.28 Uhr – Die Nervosität steigt

Alle die noch auf Arbeit sind, dürften langsam nervös werden. Schaff ich es rechtzeitig? Komm ich durch den Stau? Ist das Bier zu Hause kalt? Elementare Fragen, heute ist alles andere egal.

14.07 Uhr – Die besten Plätze für die frühesten Fans

13.55 Uhr – Töchterchen schläft lieber

Ergotherapeut Matthias Frost staffiert sich zu jedem Spiel so zünftig aus wie auf diesem Bild. Der zweifache Vater hält natürlich Deutschland die Daumen. Sein neugeborenes Töchterchen verschläft die Spiele immer, bedauert der Uckermärker im Scherz.

Joachim Löw will sich beim erwarteten heißen Spiel gegen Südkorea nicht auf Rechenspiele einlassen. „Ich bin keiner, der unterschiedliche Szenarien durchspielt”, sagte der Bundestrainer zu den vielfältigen Konstellationen im Kampf um Platz eins und zwei in der Gruppe F.

Manager Oliver Bierhoff verriet jedoch, dass der Fußball-Weltmeister am Nachmittag in Kasan auf alle Eventualitäten vorbereitet sei: „Wir haben eine Matrix erstellt mit allen möglichen Varianten, um im Spiel auch noch kurzfristig reagieren zu können.”

Joachim Löw will sich beim erwarteten heißen Spiel gegen Südkorea nicht auf Rechenspiele einlassen. „Ich bin keiner, der unterschiedliche Szenarien durchspielt”, sagte der Bundestrainer zu den vielfältigen Konstellationen im Kampf um Platz eins und zwei in der Gruppe F.

Manager Oliver Bierhoff verriet jedoch, dass der Fußball-Weltmeister am Nachmittag in Kasan auf alle Eventualitäten vorbereitet sei: „Wir haben eine Matrix erstellt mit allen möglichen Varianten, um im Spiel auch noch kurzfristig reagieren zu können.”

Keine Panik, wir haben alle Eventualitäten durchgerechnet: So schafft es Deutschland ins Achtelfinale der WM 2018.

Kommentare (1)

Nicht Deutschland, sondern der FC Bayern München. Nur weil es Nationalmannschaft heißt hat man noch Spieler aus anderen Mannschaften mitspielen lassen. Oder darf man National nicht mehr sagen.