Rettungseinsatz
Zechpreller bekommt ärztliche Hilfe aus der Luft

Ärztliche Hilfe kam im Rettungshubschrauber. Als Landeplatz diente die Kreuzung vor der Polizeiinspektion in Prenzlau.
Ärztliche Hilfe kam im Rettungshubschrauber. Als Landeplatz diente die Kreuzung vor der Polizeiinspektion in Prenzlau.
Konstantin Kraft

Ein Rettungshubschrauber sorgte Freitagmittag für Aufsehen in Prenzlau. Ein per Haftbefehl gesuchter Mann hatte gesundheitliche Probleme.

Seine Festnahme hat einen 56-jährigen Mann am Freitag derart mitgenommen, dass er zusammenbrach. Wie Polizeisprecher Gerald Pillkuhn schilderte, hatten seine Kollegen den Mann in Angermünde geschnappt und ihn mit auf die Wache nach Prenzlau gebracht. Dort klagte er über gesundheitliche Probleme. Um kein Risiko einzugehen, ließen die Beamten einen Arzt einfliegen.

Für die Landung des Rettungshubschraubers musste die Kreuzung Baustraße/Wallgasse gegen 11.30 Uhr gesperrt werden.

Der Mann war zur Fahndung ausgeschrieben, da er mehrmals seine Hotelrechnungen – wie auch am Freitag – nicht bezahlt hatte.

Kommentare (3)

Wäre die schnelle Fahrt zum Prenzlauer Krankenhaus nicht verhältnismäßiger und kostengünstiger? Extra den Angermünder Rettungsarzt mit dem Hubschrauber einzufliegen , obwohl das Krankenhaus mit mehreren Ärzten keine 1000 m von der Prenzlauer Polizeidienststelle entfernt ist .

Wenn der Zechpreller ein Risiko eingeht, hat er so viel gefressen, dann kann man auch ein Risiko eingehen, schluss mit dem Gewinsel

Der fliegt, um sonst, und meine Mutter muss jede Fahrt bezahlen, die 1000 Meter hätte er auch mit Fußfessel geschaft